In diesem Jahr lud die SPD zu einer frauenpolitischen Veranstaltung in das Historische Rathaus ein. Foto: oh
BÜRSTADT - Alljährlich lädt die SPD Bürstadt zu einer frauenpolitischen Veranstaltung ein, die diesmal als Frauenfrühstück am vergangenen Samstagmorgen im Historischen Rathaus stattfand. Stefanie Indefrey als Organisatorin könnte neben dem SPD-Ortsvorsitzenden Boris Wenz auch die parlamentarische Staatssekretärin Christine Lambrecht begrüßen. Als Vorsitzender der SPD Bergstraße hob Marius Schmidt hervor, dass „schon August Bebel die Gleichstellung der Frau zum Wesen der Arbeiterbewegung zählte. Dies ist für uns Verpflichtung. Daher haben wir nun das ersten Mentoringprogramm als Unterstützung für politisch interessierte Frauen im Kreis Bergstraße innerhalb der SPD geschaffen. Damit möchten wir den Anteil von Frauen in öffentlichen Ämtern erhöhen.“ In ihrem kurzen Referat hob Landtagsabgeordnete Karin Hartmann hervor, dass „wir insbesondere mit unserer Forderung nach gebührenfreier Bildung von Anfang an auch Frauenpolitik betreiben, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.“ Im Hauptvortrag erinnerte Regina Nethe-Jänchen, ehemalige Vorsitzende der Kreis-Arbeitsgemeinschaft für Frauen in der SPD, an markante Stationen der politischen und gesellschaftlichen Gleichstellung. Von der Einführung des Frauenwahlrechtes über den Artikel 3 des Grundgesetzes bis hin zur Abschaffung männlicher Privilegien im BGB: „Die SPD war immer aktiv dabei, wenn Frauenrechte gestärkt werden sollten. Das muss in Zukunft so bleiben, denn es gibt noch viel zu tun.“ Abschließend ließen sich die Anwesenden das reichhaltige Frühstück schmecken. zg