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  • Fr., 05. Februar 2016, 12:50 Uhr
    Grandiose Stimmung bei Weiberfastnacht des 1. Carnevalclubs Rot-Weiß

    Frauenpower und starke Männerballette

    Das Programm zur Weiberfastnacht beim 1. Carnevalclub Rot-Weiß brachte das Publikum begeistert in Bewegung. Foto: Hannelore Nowacki

    Das Programm zur Weiberfastnacht beim 1. Carnevalclub Rot-Weiß brachte das Publikum begeistert in Bewegung. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Jubel im Publikum, johlende Beifallsstürme und heiße Hochstimmung – bei der Frauensitzung zur Weiberfastnacht vom 1. Carnevalclub Rot-Weiß (1. CC RW) am Donnerstag im großen Saal der Zehntscheune kamen die Programmhöhepunkte Schlag auf Schlag bis kurz vor Mitternacht – vier Stunden Vergnügen mit Frauenpower, Solisten und starken Männerballetten. Ohne Zugabe kam niemand von der Bühne, das Publikum war unersättlich nach starker Leistung und zeigte auch selbst kraftvolle Ausdauer. Prickelnde Gemütlichkeit war angesagt. Nach dem Finale war dann vor dem Partyspaß - bis in die Nacht mit der Band BollWERK, die mit Sängerin Barbara Boll, Gitarrist Matthias Klöpsch und Keyboarder Patrick Embach den ganzen Abend musikalisch  den Ton angaben. Ilonka Grosch, Mitglied im Vorstand und der Tanzgruppe Fantasy beim 1. CCRW führte unterhaltsam durch das Programm, das dem diesjährigen Vereinsmotto bestimmungsgemäß folgte: „Der CCRW möchte melden: Wir gehen dieses Jahr unter die SUPERHELDEN!“ Bunt gemischt war die Damenwelt im Publikum, da gab es die echten Frauen in toller Kostümierung und die anderen, die Männer nach lustiger Verwandlung. Zum Beispiel das Schwarzwaldmädle mit rotem Bollenhut, die blonde Schönheit mit Zopf und tiefem Dekolleté oder die kesse Pippi Langstrumpf mit ihren abstehenden Zöpfen, sie alle waren echte Mannsbilder. Das traf natürlich auch auf „Rosi Deluxe“ zu, die bei ihrem glanzvollen Auftritt den Hit von Michelle „Liebe meines Lebens“ interpretierte ohne selbst zu singen, dafür aber rauschenden Applaus erhielt. Eine Wucht von Frau – aber  Rainer Antes vom 1. CC RW. Jesina Litters, Zweite Vorsitzende des 1. CC RW, selbst stimmgewaltig mit dem Hit „Die Hölle morgen früh“ von Helene Fischer, wurde mit johlender Begeisterung ihrer Fans begrüßt. Als erstes von acht Männerballetten machten die „Saddeldasche“ des Bürstädter Karnevalvereins „Die Sackschdoahogger“ Stimmung, mit einer rasanten Tanzvorführung und Spezialeffekt, als einige der knackigen Herren die Hüllen fallen ließen.

    Die rasanten Männer aus Arbergen-Michelbach waren mit ihrer Rennkiste gekommen und machten auch auf der Bühne Tempo. Foto: Hannelore Nowacki


    Die Männer vom „No Ma’an Club“ aus Arbergen-Michelbach liefen mit ihrer Masarati-Rennkiste ein, ließen sie vor der Bühne stehen und beeindruckten mit ihrer Choreografie. „Jetzt geht die Party los“, verkündeten sie selbstbewusst und boten fliegende Akrobatik. „Hut ab“ und dreimal ein großes „Super“ rief Ilonka Grosch ihnen zu. „Frau Owweloch“, Patrick Brenner vom HCV Bürstadt, plauderte dann in Bäschdädder Mundart aus dem Nähkästchen, eine Atempause. Das dynamische Radlerballett vom Radfahrverein All Heil war aus Bobenheim-Roxheim angereist und zog mit ihrer „kleinen Fee“ beim Publikum das große Los. Das Männerballett vom Wassersportverein kam mit Feuerwehrlöschzug auf die Bühne und machte das Publikum „Atemlos“ mit der Aufforderung: „Light my Fire“. Die „L.A. Hopser“, Superhelden vom 1. CC RW, fuhren lieber in die Südsee. Nach der Pause machten die „Woogsperlen“ von der Darmstädter TSG  1846, Abteilung Karneval,  mit ihrem Ausflug nach New York Stimmung.  Aus Riedrode kamen die witzigen „Fire Boys“, die mit leuchtenden Herzen und abwechslungsreicher Vorführung das Publikum begeisterten. Nach der großen Garde des 1. CC RW hatte Oliver Eichhorn als „Pfälzer Elvis“ auf der Bühne das Sagen – eine köstliche Parodie auf den Weltstar mit Hüftschwung und Stimme, amerikanischem Zungenschlag und Pfälzer Mundart. „Ich bin das Original“ versicherte er dem Publikum, das den Spagat zwischen mitreißendem Elvis-Rock’n Roll und Pfälzer Humor mit Lachen und Applaus belohnte. Vor dem Finale als letzter Programmhöhepunkt bewies der „Havanna Man Club“, dass unter der Gardeuniform Artisten und Verwandlungskünstler stecken. Ein tolles Programm ging zu Ende und das „tolle Publikum“ war eingeladen zum Weiterfeiern. Hannelore Nowacki

    Jesina Litters mit dem Hit von Helene Fischer und der großen Garde des 1. Carnevalclubs Rot-Weiß riss die Fans zur Begeisterungsstürmen hin. Foto: Hannelore Nowacki


     

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