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  • Fr., 25. März 2022, 08:52 Uhr
    POLITIK: Mehr Tempo bei der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes des Kreises Bergstraße

    Freie Wähler fordern Beachtung von Sicherheitsaspekten

    Die Radwege im Kreis sind nach Ansicht der Freien Wähler gerade auch im Bereich der Überquerungen zu verbessern. Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE – Der Kreisvorstand der Freien Wähler befasste sich bei seiner jüngsten Sitzung in Groß-Rohrheim erneut mit der schleppenden Umsetzung des Radverkehrskonzeptes des Kreises Bergstraße. „Erst aufgrund der hartnäckigen und wiederholten Initiative unserer Kreistagsfraktion wurde das Thema nach rund 25 Jahren überhaupt angepackt“, so Kreisvorsitzender Walter Öhlenschläger. „Nun hapert es allerdings bei der Umsetzung und zur nächsten Sitzung des Kreistages wird es weitere Initiativen der Freien Wähler dazu geben.

    Ein Dorn im Auge ist den Freien Wählern dabei auch die Umsetzung des Radwegebaus durch Hessen Mobil. Der Kreisverkehr an der B44 und L3261 bei Biblis wurde vor wenigen Monaten seiner Bestimmung übergeben. Wieder einmal hat man dabei die Radfahrer vergessen und auf einen Straßenbegleitenden Radweg verzichtet, obwohl auf dieser Straße ein extremer LKW-Verkehr herrscht. Bei Gegenverkehr können dort selbst PKW-Fahrer kaum den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einhalten und müssen auf Radfahrgeschwindigkeit herunterbremsen.

    Ein besonderes Ärgernis haben die Freien Wähler gerade am neu gebauten Radweg von Hüttenfeld nach Heppenheim festgestellt. „So sehr uns der dort neu gebaute Radweg auch gefällt. Es ist absolut unerklärlich, weshalb dabei die Gefahrenstelle der Überquerung der viel befahrenen Landstraße nicht entschärft wurde“, kritisiert Öhlenschläger die Bauausführung. Radfahrer von oder nach Laudenbach müssen zur Überquerung der L3398 weiterhin eine unbefestigte Steigung überwinden und dabei gleichzeitig scharf bremsen, damit sie nicht mit dem Vorderrad auf der Fahrbahn stehen. Durch die an dieser Stelle angebrachten Leitplanken und Brückengeländer besteht für die Verkehrsteilnehmer das zusätzliche Problem der Sichtverhältnisse. „Es ist absolut unerklärlich wie der neu gebaute Radweg samt Straßenquerung der L3398 zur Benutzung frei gegeben wurde und offenbar niemand die Gefahrenstelle im Auge hatte. Die Überquerung der Landstraße muss dringend überarbeitet werden“, so Öhlenschläger abschließend. zg

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