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Fr., 02. Mai 2014, 12:22 Uhr
In der Fahrzeughalle Bewirtung, Spiele und Hüpfburg
Freiwillige Feuerwehr und Gäste beim Tag der offenen Tür regenfest
Alles trocken, alles gut. Da die Freiwillige Feuerwehr Lampertheim Mitte sich auf das nasse Wetter eingestellt hatte, mussten die Besucher auf nichts verzichten. Später kam sogar noch die Sonne heraus. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Die Schlauchturmparty bei der Freiwilligen Feuerwehr Lampertheim Mitte am Mittwochabend zog über tausend Gäste an. Regen und Gewitter haben sie nicht vom Partyspaß abhalten können und Wehrführer Ralf Reiber war sehr zufrieden. Das Wetterradar zeigte aber auch für den 1. Mai über Deutschland und Lampertheim eine riesige Regenfront an - ausgerechnet am Tag der offenen Tür regnete es schon seit dem frühen Morgen. Ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, man braucht nur die richtige Kleidung“ kamen die Besucher gut ausgerüstet und ließen sich das Vergnügen nicht nehmen. Auch Bürgermeister Gottfried Störmer und sein Amtsvorgänger Erich Maier statteten dem Tag der offenen Tür einen Besuch ab. Am Vormittag kamen die Besucher in den Genuss des Platzkonzertes, das der Musikzug der Spielgemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehren Bürstadt/Hofheim in der Halle gab. Draußen waren keine Tische und Bänke aufgestellt, alles spielte sich in der Fahrzeughalle ab. Die große Hüpfburg reichte bis ans Hallendach, das Angelspiel machte den Kindern unter Dach genauso viel Spaß wie sonst unter freiem Himmel und auch die Zuckerwatte wurde im Trockenen produziert.
Die Jugendfeuerwehr betreute für die Kinder ein großes Spieleprogramm und verhalt zu Erfolgserlebnissen beim Löschen. Foto: Hannelore Nowacki
Rasselnd drehte sich das Glücksrad. Der Chipverkauf bei der Jugendfeuerwehr florierte und bei der Gewinnabholung freuten sich die Kinder. Mit etwa 25 Helfern war die Jugendfeuerwehr beim Tag der offenen Tür stark vertreten. Im Freien stand das Brandhaus unter ihrer Leitung und die Flaschen für das Löschtraining mussten immer wieder aufgefüllt werden. Die jungen Besucher waren Feuer und Flamme bei ihren Löschangriffen, da war der Regen vergessen. Attraktiv wie immer waren die rot glänzenden großen Fahrzeuge, die bei den jüngsten Besuchern unter Aufsicht auch als Kletterburgen beliebt sind. Einmal am Steuer eines Löschfahrzeuges zu sitzen, auch dieser Kindertraum erfüllte sich. Wer wollte, konnte neben der Hüpfburg original Feuerwehrschutzkleidung ausprobieren, zum Beispiel eine schwere Jacke und einen Helm. Ein wichtiges Thema sind die Rauchwarnmelder, die laut Gesetz bis 31. Dezember 2014 in jeder Wohnung nachgerüstet sein müssen, deshalb war ein Infotisch mit Hinweisen und Broschüren aufgestellt. Wehrführer Reiber war trotz der nassen Wetterlage guter Dinge und tatsächlich schaute am frühen Nachmittag die Sonne durch die dicke Wolkendecke. Nun konnte die Jugendfeuerwehr mit zehn uniformierten Jugendlichen einen erfolgreichen Löschangriff vor interessiertem Publikum vorführen. „Wir sind froh, dass wir trotz des Wetters so viele Besucher haben“, meinte Reiber. Flexibel hatte sich die Feuerwehr auf die Wetterlage eingestellt. Die Einsatzkräfte waren seit dem Morgen am Ausschank und in der Küche aktiv. Ein Blick auf die umfangreiche Speisekarte machte bereits Appetit. Schnitzel mit frisch gestochenem Lampertheimer Spargel und Kartoffeln war zum günstigen Tagespreis von 7,50 Euro zu haben. An den Tischen war zur Mittagszeit bald jeder Platz besetzt. Im Tagescafé hatten die Betreuer und Eltern der Kinderfeuerwehr schon am Morgen mit dem Kuchenverkauf viel zu tun, später trafen sich viele Gäste hier zur gemütlichen Kaffeerunde. Die Stammgäste wissen, was sie an ihrer Feuerwehr haben. In der Funkzentrale blieb es bis dahin ruhig. Wie der Wehrführer im Gespräch erklärt hatte, ist sowohl die digitale wie auch die analoge Funktechnik einsatzbereit, denn im Dreiländereck habe jedes Land seine eigene Strategie bei der Umstellung auf Digitalfunk. Hannelore Nowacki
Eine genaue Inspektion des Löschfahrzeuges gehört beim Tag der offenen Tür dazu. Die kleinen Besucher waren begeistert bei der Sache. Foto: Hannelore Nowacki