Do., 12. März 2015, 10:14 Uhr
Rückblick auf wechselhaftes Jahr 2014
Freud und Leid bei ZwiBuR
HÜTTENFELD - Der Vorsitzende des Hüttenfelder Theatervereines ZwiBuR („Zwische Bergstroß‘ un Rhoi“) Jürgen Rudolph konnte 14 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen und auf ein wechselhaftes Jahr 2014 zurückblicken. Der Verein feierte wieder große Erfolge, musste aber auch herbe Schläge einstecken. Da war zum einen der Tod des langjährigen Vorsitzenden Erwin Walter, der besonders für die Kindertheatergruppe „Minizwibs“ durch seine Stücke Akzente setzen konnte. Noch mehr erschüttert waren die ZwiBurianer, als Mitspielerin Carolin Perrone wenige Tage nach den Weihnachtsaufführungen den Freitod gewählt hat. Beiden gedachten die anwesenden Mitgliedern mit einer Gedenkminute.
Im letzten Jahr standen wieder Kabarett, die Kerwerede und die Aufführungen des Stückes „Viele Paare und kein Bett“ im Fokus der Aktivitäten. Das 20-jährige Bestehen der „Minizwibs“ wurde im Juni gefeiert. Und dass die Geselligkeit nicht zu kurz kam, dafür sorgte der Familientag, der die Mitglieder auf dem Altrhein nach Worms führte.
Natürlich werden in diesem Jahr die obligatorischen Veranstaltungen wieder im Mittelpunkt stehen. Das Kabarett ist am 17. Juli und nur einen Tag später werden die „Minizwibs“ ihr Stück aufführen. Finanziell steht der Verein nach wie vor solide da, das konnte Vereinsrechner Ronald Ehret berichten.
Der Verein hat derzeit 93 Mitgieder. Die Leiterin der „Minizwibs“ Manuela Ehret hat derzeit 12 bis 14 Kinder in ihrer Gruppe. Am 18. Juli wollen die Nachwuchsschauspieler ein Stück aufführen. Der Titel ist noch nicht bekannt. Ein Probewochenende sei hierfür schon geplant.
Spielleiter Bruno Ehret lobte die Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau der Bühne im Bürgerhaus jedes Mal Außergewöhnliches leisten. ehr