Barbara Burkhard las am bundesweiten Vorlesetag Schülern der Schillerschule vor
Freude am Lesen vermittelt
Gespannt verfolgten die Schüler der Klasse 3 b der Schillerschule die Geschichte aus dem Buch „Die Schule der magischen Tiere“, die Barbara Burkhard ihnen vorlas. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Gespannt fieberten die Schüler der Klasse 3 b der Schillerschule am Freitag in der Stadtbücherei dem mittlerweile 13. bundesweiten Vorlesetag entgegen – wie viele andere Kinder in ganz Deutschland auch.
Kurzfristig gab es eine personelle Änderung: Denn der Erste Stadtrat Jens Klingler, eigentlich als prominenter Vorleser eingeplant, war aufgrund eines Trauerfalles wie auch die anderen Vertreter seitens der Stadt verhindert, so dass spontan Barbara Burkhard von der Stadtbücherei selbst einsprang.
Mit „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer hatte sich die Buchexpertin für genau das richtige Buch entschieden – denn dieses zog die Kinder, die sich mit ihrer Lehrerin Andrea Heilmann auf den Weg in die Bücherei gemacht hatten, sogleich in seinen Bann. Zumal Barbara Burkhard langsam und betont las und die Schüler immer wieder mit Fragen in das Geschehen einband.
Die Schüler, die begeistert und interessiert zuhörten, stellten eifrig Fragen und diskutierten mit – unter anderem, welches magische Tier sie selbst denn gerne hätten, würde eines zur Verfügung stehen. Die ausgewählte Geschichte kam sogar so gut an, dass die Kinder einer Fortsetzung des Vorlesens begeistert zustimmten. Lehrerin Heilmann, die den Schülern in der Frühstückspause in der Schule regelmäßig vorliest, nahm die Begeisterung auf und wird eben aus diesem Buch auch in der Schule weiter vorlesen.
„Der Vorlesetag ist für die Bücherei, aber besonders auch für die Kinder ein wichtiger Tag: Wir haben eine große Auswahl an Büchern und freuen uns, wenn den Kindern zuhause und in der Schule viel vorgelesen wird“, betonte Barbara Burkhard. Und der Vorlesetag bzw. vor allem das Vorlesen an sich bringt äußerst positive Aspekte mit sich: Denn Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz und haben im Schnitt bessere Noten sowie später mehr Spaß am selbst lesen. In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder aber von ihren Eltern selten oder nie vorgelesen. Genau darauf möchte der bundesweite Vorlesetag mit Politikern, Prominenten und auch zahlreichen ehrenamtlichen Vorlesern aufmerksam machen. Benjamin Kloos