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Di., 23. Oktober 2018, 09:10 Uhr
Wassersportverein feierte Fahrzeugübergabe und den Nachwuchsstar Simon Specht
Freunde und Gönner spendeten für neuen Vereinsbus
Stilgerecht wie sonst die Boote des Wassersportvereins Lampertheim wurde der neue Vereinsbus mit Sekt getauft, den Frank Griesheimer für alle Sponsoren über den glänzenden Lack goss. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der neue Vereinsbus des Wassersportvereins Lampertheim(WSV) glänzte am Sonntagmorgen in der Sonne, bekam aber eine kräftige Dusche. Wie bei einem neuen Boot feierte der WSV die Fahrzeugübergabe mit einer Sekttaufe, das sprudelnde Nass lief über die Motorhaube und tropfte über den Mercedesstern. Die Zuschauer waren zufrieden und gingen in die WSV-Halle zurück, wo anschließend die Erfolge von Simon Specht gefeiert wurden. Der sechzehnjährige Nachwuchsstar hatte bei den Olympic Hope Games in Polen Gold im Zweier-Kanu über 200 Meter und Silber im Vierer-Kanu über 1000 Meter gewonnen. Im Einer-Kanu über 1000 Meter reichte es immerhin für den 4. Platz. „Wir haben ein tolles Trainerteam und tolle Eltern“, rief die WSV-Vorsitzende Erika Gabler dem Publikum im Saal zu. Eltern, Vereinsmitglieder und Stadtverordnete waren gekommen. Der junge Spitzensportler selbst war noch nicht anwesend, am Vormittag hatte er in Mannheim noch einen Fitness-Test zu absolvieren, der schon am Samstag begonnen hatte. Vor der Fahrzeugtaufe begrüßte die WSV-Vorsitzende auf der Bühne Heiko Kniebel, der beim WSV für das Marketing zuständig ist und die Sponsoren zum Spenden animiert hatte, sowie Frank Griesheimer von der Firma ComFlash GmbH, der für die Spender sprach. Daimler-Betriebsrat Stefan Ress überreichte der WSV-Vorsitzenden einen 5000-Euro-Scheck, eine Spende, die von Daimler ProCent kam, einer Initiative, in der Beschäftigte, Gesamtbetriebsrat, der Konzernsprecherausschuss und die Unternehmensleitung gemeinsam Gutes tun, wie Ress erklärte. „Wir freuen uns, einen Verein zu unterstützen, der so tolle Jugendarbeit macht“.
Stadtrat und Sportkommissionsvorsitzender Hans Schlatter sprach dem WSV in Vertretung des Bürgermeisters seine besondere Anerkennung aus. Der Verein erbringe eine „ungeheure Leistung“ und habe eine „Riesenrennmannschaft“, deren Erfolge sich sehen lassen können. Hannelore Nowacki