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  • Do., 09. Juli 2015, 11:24 Uhr
    21-köpfige Delegation folgt der Einladung aus Italien zu Verschwisterungsfeierlichkeiten

    Freundschaft erneuert und vertieft

    Sowohl langjährige Freundschaften aus den Anfängen des Partnerschaftsgedankens als auch neue Freundschaften sollen gepflegt werden, deshalb machten sich auch 21 Personen aus Lampertheim auf den Weg zu den Verschwisterungsfeierlichkeiten der Partnerstadt Adria. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Eine Gruppe von 21 Personen aus Lampertheim folgte der Einladung aus Italien und besuchte die Partnerstadt Adria im Rahmen deren Verschwisterungsfeierlichkeiten. Sowohl langjährige Freundschaften aus den Anfängen des Partnerschaftsgedankens, als auch neue Freundschaften sollten gepflegt bzw. entwickelt werden. So der Gedanke von Bürgermeister Gottfried Störmer und dem verantwortlichen Verwaltungsmitarbeiter Dirk Eichenauer, die die Gruppe – auch nach den Wünschen der italienischen Gastgeber- zusammenstellten. Eine Idee der italienischen Gastgeber, zeitgleich eine Konferenz zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges von Schülerinnen und Schülern aus den Partnerstädten durchzuführen, ergänzte die Delegation um zwei Schüler sowie deren Lehrerin für Geschichte aus dem Lessing-Gymnasium Lampertheim. Unterschiedliche Programme sorgten für eine Aufteilung der Lampertheimer, die aber immer wieder zu gemeinsamen Aktivitäten zusammengeführt wurden. Das Fest der Erinnerung (Festa de la Pensa) wurde mit seinem farbenfrohen und abwechslungsreichen Programm das erste herausragende Ereignis – und die Nacht wurde zum Tag gemacht. In den Straßen Adrias zeigten Fahnenschwinger, Schwertkämpfer, Tänzerinnen und Bogenschützen ihre eindrucksvollen Vorführungen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnten auch die übrigen Partnerstädte begrüßt werden. Adria ist ebenso wie Lampertheim mit Ermont, Maldegem und Swidnica verschwistert. Darüber hinaus mit je einer weiteren Stadt aus Italien und Kroatien. Nicht zuletzt dadurch erlangt der Besuch eines Verschwisterungstreffen eine besondere Bedeutung, weil alle mit Lampertheim verschwisterten Städte daran teilnehmen. Das stärkt die Freundschaften um ein Vielfaches. Die italienischen Freunde boten auch in den beiden folgenden Tagen ein abwechslungsreiches Programm, das die deutschen Gäste durch das Wochenende führte. Die städtische Delegation, die die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Brigitte Stass und Bürgermeister Gottfried Störmer beinhaltete, wurde durch den Stadtverordneten Piertro Marconi als Dolmetscher und Verwaltungsmitarbeiter Dirk Eichenauer als Organisator unterstützt, absolvierte die regelmäßige Bürgermeisterversammlung. Inhalt dieser Besprechungsrunde sind grundsätzliche Entwicklungen in den Partnerstädten aufzuzeigen, die gemeinsamen Aktivitäten darzustellen und gemeinsam über die Unterstützung eines von Ermont vorgestellten Dritten-Welt-Projektes zu diskutieren. Einstimmige Beschlüsse zur Unterstützung der Jugendherberge Maldegems als auch des neuen Projektes durch Ermont zeigten, wie nahe sich die Partnerstädte stehen. Der italienische Bürgermeister Massimo Barbujani war mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden und lud zu einer Besichtigung seines in Teilen im Kernsanierungszustand befindlichen Rathauses ein. Auch in Adria, wie übrigens in allen anderen Partnerstädten, stehen große Aufgaben mit geringen finanziellen Mitteln zur Erledigung an. Auch das ist tröstlich – anderen geht es genauso wie uns. zg

     

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