Pfadfinder übergaben Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer
„Frieden: Gefällt mir“
Bürgermeister Gottfried Störmer hat am Montagnachmittag das Friedenslicht von den Pfadfindern St. Georg erhalten. Die jungen Wölflinge Leon Klos, Justin Honig, Tamino Arnold und Lena Giffhorn waren mit ihren Gruppenleitern Tim Siegel und Alicia Pfannmüller gekommen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Das Friedenslicht ist in Lampertheim angekommen. „Frieden: Gefällt mir“ – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“ ist das diesjährige Motto der Aktion. „Das gefällt mir“ kommt gut an. Am Montagnachmittag brachten St.-Georg-Pfadfinder die brennende Kerze in der Laterne Bürgermeister Gottfried Störmer ins Büro. Bis zum Feierabend sollte das Friedenslicht einen guten Fensterplatz mit Außenwirkung bekommen und weil man brennende Kerzen nicht ohne Aufsicht lässt, wolle er das Friedenslicht abends mit nach Hause nehmen, teilte der Bürgermeister der Gesprächsrunde mit. Störmer freute sich, dass er das Friedenslicht stellvertretend für alle Lampertheimer Bürger in Empfang entgegennehmen konnte. Er erinnerte daran, dass die Menschen in Deutschland seit 71 Jahren in Frieden leben, während in anderen Ländern Krieg und Angst herrschen. Jeder solle sich Gedanken machen, so sei die Botschaft des Friedenslichts zu verstehen. Zwei Gruppenleiter, Tim Siegel und Alicia Pfannmüller, sowie vier Wölflinge der St.-Georg-Pfadfinder saßen im Bürgermeisterbüro am Besprechungstisch. Gruppenleiter Siegel erklärte den Weg, den das Friedenslicht schon hinter sich hat. Am Sonntag hatten es die Pfadfinder in Mainz abgeholt, nachdem das Friedenslicht zuvor in Wien mit dem Flugzeug gelandet war. Wie jedes Jahr entzündete ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Dann wird es von den Pfadfinderschaften durch die ganze Welt getragen. In Deutschland wird das Friedenslicht ab dem dritten Advent in einer Lichtstafette in über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ verteilt. „Es ist ganz toll zu sehen, wie begehrt das Friedenslicht ist“, finden die Gruppenleiter. Am Sonntag fand der Gottesdienst mit dem Friedenslicht in Mariä Verkündigung statt. Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Unter dem diesjährigen Motto „Frieden: Gefällt mir“ sollen Austausch und Vernetzung aller Friedenspfadfinderinnen und Friedenspfadfinder über das Internet und die Sozialen Netzwerke im Mittelunkt stehen. Denn das Netz verbinde „alle Menschen guten Willens“ und könne dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – „ein Europa in Frieden“ – zu verbreiten. Hannelore Nowacki