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  • Di., 15. Dezember 2020, 10:24 Uhr
    ADVENT: Pfadfinder übergeben das Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer

    Frieden überwindet Grenzen - „Wir sind durch die Flamme verbunden“

    Die Sankt Georgs Pfadfinder des Stammes Guy de Larigaudie gaben das Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer weiter. Von links: Elisabeth van de Bovenkamp mit ihren Söhnen Nicolas und Adrian, sowie Björn Burwitz und seine Tochter Larissa. (Hinweis der Redaktion: Die beiden Familien haben eine familiäre Betreuungsgemeinschaft, deshalb ist kein Abstand nötig). Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Bereits seit 1986 entzündet jedes Jahr ein Kind das Friedenslicht an der Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem, seit 25 Jahren verteilen die Pfadfinder verschiedener Verbände das Licht in Deutschland. Auf seinem Weg aus Betlehem nach Deutschland überwindet es auf mehr als 3.000 Kilometer viele Mauern und Grenzen und verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Gerade in diesem Jahr spüren die Menschen, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Coronavirus, zeigt, wie zerbrechlich das gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. In diesem Sinne wurde das Friedenslicht auch in diesem Jahr nach Deutschland geholt und weitergegeben. Normalerweise holen die Pfadfinder das Friedenslicht persönlich in Mainz ab. Dort findet traditionell ein feierlicher Aussendungsgottesdienst statt, doch in diesem Jahr ist auch hinsichtlich der Verteilung des Friedenslicht alles anders. „Wir haben das Licht diesmal in Heppenheim abgeholt“, berichtete Björn Burwitz Vositzender des Fördervereins des Pfadfinderstamms Guy de Larygaudie, der mit seiner Tochter Larissa und seiner Pfadfinderkollegin und Kuratin des Pfadfinderstamms, Elisabeth van de Bovenkamp und ihren Kindern Adrian und Nicolas gekommen war und das Friedenslicht am Montagabend an Bürgermeister Gottfried Störmer überreichte. Dieser freute sich sehr und versprach das Friedenslicht, wie immer für die Lampertheimer gut sichtbar, am Fenster seines Dienstzimmers zu platzieren und überreichte den Pfadfindern Geschenke. In Heppenheim ist das Friedenslicht zuvor auf einer Autobahnraststätte übergeben worden. „Dafür wurden verschiedene Routen geplant. Mit Maske und Abstand hat das gut funktioniert“, erzählte Burwitz weiter. Zum Friedenslicht gab es am Tag zuvor in der Spargelstadt einen ökumenischen Onlinegottesdienst, den der katholische Pfarrer Christian Rauch und sein evangelischer Kollege Ralph Kröger mit den Verantwortlichen des Pfadfinderstammes Guy de Larigaudie und des Stammes Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz gestaltetet hatten. Anschließend konnte das Friedenslicht am Hauptportal der Kirche Mariä Verkündigung abgeholt werden. „Das Angebot wurde super angenommen“, berichtete van de Bovenkamp. Viele neue Gesichter wären zu sehen gewesen. Das Video zum Gottesdienst kann weiterhin auf youtube unter  https://t1p.de/luthertube aufgerufen werden. Eva Wiegand

     

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