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  • Do., 18. Februar 2016, 16:35 Uhr
    Sinita und Peter Hupp übernehmen das Schillercafé/ Eröffnung am 5. März geplant

    Frischer Wind und Kaffeeduft für die Innenstadt

    Freuen sich auf ihre neue Herausforderung: Der gelernte Koch Peter Hupp und seine Frau Sinita sind die neuen Pächter des Schillercafés. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Diverse Fairtrade-Kaffeespezialitäten, Frappés, erlesene Weine und Schlemmerabende – diese und noch so einige andere Überraschungen wollen die neuen Pächter des Schillercafes, Familie Hupp, zugezogen aus Ludwigshafen, ihrer Kundschaft bieten. „Am 1. Mai 1996 wurde das Schillercafé zum ersten Mal verpachtet und die Stadt Lampertheim hat in den fast 20 Jahren nur zwei Pächter gehabt“, berichtete der erste Stadtrat Jens Klingler im Rahmen eines Pressegespräches und ist sich sicher: „Alle guten Dinge sind drei.“ Auf der Suche nach neuen Pächtern – der Pachtvertrag mit dem Vorgänger war zum 31. Juli 2015 ausgelaufen – startete die Stadt Lampertheim eine Ausschreibung, die junge Familie konnte mit ihrem Konzept überzeugen und unterschrieb bereits im Januar 2016 den Pachtvertrag. „Wir haben die Möglichkeiten genutzt, die wir als Stadt haben, um den Innenstadtbereich belebbar zu machen“, erklärte Klingler, denn schließlich sei das Café ein Kernstück im Innenstadtbereich. So sei Vorraussetzung gewesen, dass die neuen Pächter das Café von 9 bis 22 Uhr öffnen und sowohl Frühstück, Mittagessen sowie Abendessen anbieten. „Außerdem sollte der zukünftige Pächter in der Lage sein, ein Event wie das Spargelfest stemmen zu können“, betonte der Stadtrat, wobei die Stadt Lampertheim hier weiterhin die Eröffnung und den Seniorenabend ausgestalten wird. Für eine solche Aufgabe sieht sich das Ehepaar, das sich bewußt für Lampertheim als Lebensmittelpunkt entschieden hat, bestens gerüstet: „Wir haben viele große Festivals mit ausgestaltet, das ist unser Alltagsgeschäft“, betonte der gelernte Koch Peter Hupp. Die gute Tradition des Schillercafés im Herzen der Stadt wollen die beiden, bisher in der Reisegastronomie tätigen Pächter, nicht nur weiterführen, sondern mit einem größeren Angebot sowie einigen Extras für die Kunden erweitern. Freies WLAN, eine Lounge-Ecke, vegane und vegetarische Speisen sind geplant und sollen den Besuch im Schillercafé versüßen. Derzeit wird noch kräftig umgebaut, die wesentlichen Arbeiten hat der Bauhof vorgenommen, die Kosten für die Stadt belaufen sich auf rund 5.000 Euro. Familie Hupp wiederum hat kräftig in das Inventar investiert. „Es ist alles soweit startklar, nur die neue Theke dauert noch ein bißchen“, berichtete Hupp. Richtig losgehen soll es am 5. März, bis dahin soll alles fertig sein und dann wird Eröffnung gefeiert. Eva Wiegand

     

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