Fähre nach Werftaufenthalt und Einsatz in Eberbach im Altrhein angekommen
„Frischling“ wieder zurück in Lampertheim
Der „Frischling” im Einsatz beim Eberbacher Kuckucksmarkt. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Es ist geschafft. Der „Frischling“ ist wieder zurück im Lampertheimer Altrhein und wird jetzt bis Ende September oder bei einem goldenen Oktober auch noch etwas länger, Fahrgäste zwischen Lampertheim und Worms befördern.
Wie der 2. Vorsitzende des Vereins, Werner Reuters, mitteilte, war es ein sehr erfolgreicher Einsatz beim diesjährigen Eberbacher Kuckucksmarkt. Der eigentliche Einsatz, so Reuters, erstreckt sich über fünf Tage. An diesen war die Fähre dann von morgens 10 Uhr bis Nachts um 2 Uhr permanent unterwegs, um Besucher des Marktes zwischen der Stadt und dem Marktgelände hin und her zu fahren.
Bevor es jedoch soweit ist, das Fahrgäste zusteigen können, waren noch einige Arbeiten im Vorfeld zu erledigen. So wurden auf der Werft in Neckarsteinach die erforderlichen Arbeiten an der Abgasanlage, den Ankern und der Tankentlüftung durchgeführt, sowie ein zweites Funkgerät eingebaut.
In Eberbach waren für die Durchführung des Fährverkehrs auch noch einige Vorarbeiten zu erledigen, an denen der „Frischling“ beteiligt war. So musste durch den städtischen Bauhof noch die Anlegestelle aufgebaut werden. „Der „Frischling“ bugsiert dabei die Schwimmplattform an die entsprechende Stelle des Fußgängerzugangs“, erklärt Markus Böhm, Leiter des Busbetriebes der Stadtwerke Eberbach und Mitglied im Fährverein.
Am 28. August war es dann soweit. Um 15 Uhr startete der Fährbetrieb. Bei den doch zum Teil sehr hohen Temperaturen am Marktwochenende waren dann die Fährhelfer und Schiffsführer des Fährvereins voll im Einsatz. In den späten Nachmittagsstunden und am Abend war denn auch die Fähre mit 60 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt.
Nach einer ersten Schätzung, die von den Stadtwerken Eberbach und dem Fährverein vorgenommen wurden, haben die Vereinsmitgliedern an diesem verlängerten Wochenende rund 18.000 Fahrgäste über den Neckar geschippert. „Eine Zahl, die sich durchaus sehen lassen kann“, so Reuters.
Nach dem Ende des Kuckucksmarktes und dem Abbau des Steigers in Eberbach ging der „Frischling“ dann auf Tour in seine zweite Heimat nach Lampertheim. Die Strecke von 58 Neckarkilometern, sechs Schleusen und zwölf Rheinkilometern machte der „Frischling“ dann wieder in Lampertheim an der Steganlage beim Vereinsgelände fest.
„Fährfahrten werden noch bis Ende September durchgeführt. Sollte sich ein “goldener Oktober” einstellen, werden auch an den Oktoberwochenende noch Fahrten angeboten”, gibt Kapitän Werner Reuters noch bekannt. zg