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  • So., 21. August 2016, 20:54 Uhr
    Tagesfahrt des Schuljahrgang 1939 aus Lampertheim führte an die Mosel

    Frühstück beim Kaiser

    Auch in Koblenz machte der Schuljahrgang 1939 aus Lampertheim Station. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Der Lampertheimer Jahrgang 1939 brach am 16. August zu einer Tagesfahrt an die Mosel auf. Doch zunächst wurde in der Bismarckstraße anständig Proviant zugeladen, bevor esüber die Wormser Rheinbrücke auf die Autobahn in Richtung Hunsrück ging. Über die Hunsrückhöhenstraße gong es bergab in das Rheintal und die Gruppe hatte Koblenz und die neue Rheinbrücke in der Morgensonne vor sich liegen — nur noch wenige Meter waren bis zum ersten Stopp am Deutschen Eck zurückzulegen. Zu Füßen von „Kaiser Wilhelm“ wurde ausgiebig gefrühstückt, nur der Kaiser war aufgrund der Köstlichkeiten neidig und wandre seinen Kopf ab – lieber himmelte er die Festung „Ehrenbreitstein“ am anderen Rheinufer an.

    Anschließend ging es die Mosel aufwärts in das Kreis- und Weinstädtchen nach Cochem. Ein Städtchen links und rechts der Mosel gelegen, mit zwei Brücken, einer Burg, einer hübschen Kirche und 600 Meter Schiffsanleger. Auch die Wohnhäuser sind, wie es der Erbauer der Burg vorgelebt hat, an die Berghänge gebaut. Die Altstadt ist sehenswert, sehr enge Gassen, gut für einen Einkaufsbummel, denn, wenn man ein Geschäft verlässt, steht man schon im nächsten. Zum Glück dürfen keine Autos und auch keine Fahrräder mit in die Altstadt genommen werden, denn wo passt schon ein Auto in eine 1,50 Meter breite Gasse. Weiter ging die Fahrt nach Beilstein und weiter hoch in den Hunsrück und über Abendheim-Flörsheim, wo der Abschluss der Tagesfahrt stattfand. zg

     

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