DRK bietet jungen Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr/ Viele Einsatzmöglichkeiten an der Bergstraße
FSJ im Rettungsdienst
Der Rettungswagen als Arbeitsort: der DRK-Kreisverband bietet Interessierten die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rettungsdienst zu absolvieren. Foto: DRK
KREIS BERGSTRASSE - Nach der Schule erst einmal etwas ganz anderes machen, ohne sich gleich einem Beruf zu verschreiben oder auf einen bestimmten Studiengang festzulegen? Wer das vorhat, ist beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) genau richtig. Der Bergsträßer Kreisverband bietet seit Jahren jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rettungsdienst zu absolvieren. Das FSJ bietet eine sinnvolle Möglichkeit zur beruflichen Orientierung und einen abwechslungsreichen Alltag sowie viele interessante Begegnungen.
Voraussetzungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr im DRK-Rettungsdienst ist ein Mindestalter von 19 Jahren, da von den Führerscheinneulingen ein Jahr Fahrpraxis erwartet wird. Die Freiwilligen werden vor Beginn des FSJ zur Rettungssanitäterin oder zum Rettungssanitäter ausgebildet. Das Angebot des DRK beinhaltet außerdem den Erwerb der Fahrerlaubnis C1. Die Dienstzeit beträgt mindestens sechs Monate und kann auf eineinhalb Jahre verlängert werden. Der Einsatz der Freiwilligen wird mit einem monatlichen Taschengeld vergütet. Zudem bleibt der Anspruch auf Kindergeld weiter bestehen. Zu den Aufgaben im Rettungsdienst zählen in erster Linie das Fahren des Rettungswagens und die Kontrolle der Fahrzeuge nach jedem Einsatz. Die erfahrenen Rettungsassistenten werden bei der Versorgung von Patienten unterstützt. So wird etwa der Blutdruck gemessen oder der Einsatz eines EKG-Gerätes vorbereitet. Interessierte sollten gegenüber anderen Menschen sehr aufgeschlossen sein und Spaß an der Arbeit im Team haben. Die Möglichkeiten für die Aktiven nach dem Abschluss des Freiwilligendienstes sind vielfältig. Die Erfahrungen wirken sich sicher positiv auf ein Studium im medizinischen Bereich aus. Außerdem ist es möglich, nach Beendigung des FSJ das Studium durch eine Aushilfstätigkeit als Rettungssanitäter beim DRK mit zu finanzieren.
Im Anschluss an das freiwillig geleistete Jahr können die jungen Menschen auch eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter beim DRK beginnen. Der Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze ist der 28. Februar 2014. Für ein Freiwilliges Soziales Jahr im DRK-Rettungsdienst können sich Interessierte jederzeit bewerben.
Wissenswertes zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) erhalten Interessierte auf der Internetseite des DRK-Kreisverbandes unter www.drk-bergstrasse.de. zg