
KREIS BERGSTRASSE – Die Geburt eines Kindes bringt viele neue Erfahrungen mit sich und für viele werdende Eltern beginnt bereits Monate zuvor die Suche nach einer Hebamme. Doch wie schnell und unkompliziert gelingt diese Suche im Kreis Bergstraße? Wo läuft es gut und wo gibt es möglicherweise noch Herausforderungen? Genau das möchte das Bergsträßer Netzwerk geburtshilflicher Akteurinnen mit einer aktuellen Umfrage herausfinden. Frauen und Familien, die in den vergangenen Monaten ein Kind bekommen haben, sind deshalb eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen einzubringen. Das Netzwerk, bestehend aus Vertreterinnen der stationären und ambulanten Geburtshilfe, setzt sich seit mehr als drei Jahren dafür ein, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen von Hebammen im Kreis Bergstraße zu verbessern und den Kreis als attraktiven Wohn- und Arbeitsort für Hebammen weiterzuentwickeln. Zu den bisherigen Maßnahmen zählen unter anderem die bedarfsgerechte Anpassung der seit 2019 bestehenden Niederlassungsförderung sowie die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Hebammen.
„Wie gut die Suche nach einer Hebamme tatsächlich funktioniert, können uns am besten diejenigen sagen, die sie selbst erlebt haben: die Frauen und Familien im Kreis Bergstraße. Uns interessiert beispielsweise, wie lange sie nach einer Hebamme gesucht haben und ob es Teile unseres Kreisgebietes gibt, in denen die Suche besonders herausfordernd ist. Diese persönlichen Erfahrungen liefern uns wichtige Hinweise, um die Versorgung gezielt weiterzuentwickeln“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Angelika Beckenbach. Die Netzwerkgruppe wird die Ergebnisse der Befragung und damit die persönlichen Perspektiven der Frauen und Familien auswerten. Auf dieser Grundlage sollen neue Ansätze für eine bedarfsgerechte Versorgung sowie für verbesserte Arbeitsbedingungen von Hebammen im Kreis Bergstraße entwickelt werden.NDie Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig und anonym. Die Antworten werden vertraulich behandelt und lassen keine Rückschlüsse auf die befragten Personen oder die betreuenden Hebammen zu. Das Ausfüllen der Befragung dauert rund fünf Minuten und ist online unter https://de.surveymonkey.com/r/Y56PHQ9 möglich. Teilnahmeflyer mit QR-Code sind zudem in den teilnehmenden gynäkologischen Praxen erhältlich. Auch Väter sind ausdrücklich eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen. Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf steht der Kreis Bergstraße unter gesundheitsversorgung@kreis-bergstrasse.de zur Verfügung. zg
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