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  • Di., 15. Juli 2014, 16:18 Uhr
    Zweiter Nahwärmekongress vermittelte Wissenswertes über die Chancen bei der Nutzung von Nahwärme in Städten und Gemeinden

    Für eine klimafreundlichere Infrastruktur in den Kommunen

    Setzen sich für eine klimafreundliche Infrastruktur in den Kommunen ein: Die Verantwortlichen des zweiten Nahwärmekongresses. Foto: Benjamin Kloos


    KREIS BERGSTRASSE - Mit Blick auf die knappen Kassen der Städte und Gemeinde bieten erneuerbare Energien und Energieeffizienz viele Chancen, Geld zu sparen und zudem die Umwelt zu entlasten. Bei der Wärmeversorgung rücken zunehmend kommunale Nahwärmenetze ins kommunalpolitische Blickfeld. Am Dienstag führten die Metropolregion Rhein-Neckar und die Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Bergstraße und dem Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) aus diesem Anlass den zweiten Nahwärmekongress durch.

    Die Veranstaltung gab einen Überblick über die Grundlagen der Nahwärme und zeigte Möglichkeiten zur Entwicklung von Nahwärmenetzen in Kommunen auf. Fachleute gaben den Teilnehmern wichtige Informationen und Erläuterungen über die wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Aspekte von Nahwärmenetzen, die ein unverzichtbarer Bestandteil der lokalen Infrastruktur sind - denn sie stellen die technische Voraussetzung für die Verbindung einzelner Gebäude mit einer Heizzentrale dar, damit man Abwärme aus der Industrie nutzen kann. Die Kommunen sind dabei oftmals selbst Betreiber von Nahwärmeanlagen oder zumindest Konzessionsgeber. In diesem Zusammenhang erläuterte Sascha Bocksnick, Abteilungsleiter Energiewirtschaft beim ZAKB, das Nahwärmenetz am Kreiskrankenhaus Heppenheim.

    „Wir sind gerne hierher gekommen und freuen uns, dass auch einige Energiebotschafter der Metropolregion wie der ehemalige Bürstädter Bürgermeister Alfons Haag zu Gast sind", betonte Bernd Kappenstein, Leiter des Fachbereichs Energie & Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar zur Begrüßung. Matthias Schimpf, Verbandsvorsitzender des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße, betonte, dass der „Ort für diese Veranstaltung genau richtig gewählt ist. Denn der ZAKB ist voller Energie für die Region." Benjamin Kloos

     

     

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