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  • Mi., 27. April 2016, 12:24 Uhr
    Förderbescheid in Höhe von 1 Million Euro im Rahmen des Pakt für den Nachmittag an Schillerschule übergeben

    Ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot auf den Weg gebracht



    Hand in Hand für den Pakt für den Nachmittag an der Schillerschule Bürstadt: Hans Eberle, Technischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft, Bürgermeisterin Barbara Schader, Landrat Christian Engelhardt, der Staatssekretär für Justiz, Thomas Metz und Schulleiter Peter Gärtner (v.l.). Foto: Benjamin Kloos

    BÜRSTADT – „Hessen packt´s an“ – unter diesem Motto überreichte der Staatssekretär für Justiz, Thomas Metz,  am Mittwoch einen Förderbescheid in Höhe von einer Million Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm Hessen zur Einrichtung eines Ganztagesangebot an der Schillerschule in Bürstadt an Landrat Christian Engelhardt.

    „Hessenweit soll durch den Pakt für den Nachmittag eine einheitliche Struktur für die Betreuung an Grundschulen geschaffen werden, erläuterte Thomas Metz. „Hier an der Schillerschule stehen ein engagierter Landkreis und eine ebenso engagierte Kommune hinter diesem Projekt”, lobte er.

    „Bürstadt ist eine wachsende Stadt, mit wachsenden Schülerzahlen und – gemeinsam mit Lorsch – der größten Grundschule im Kreis”, ergänzte Landrat Christian Engelhardt und betonte:„Der Pakt für den Nachmittag beinhaltet dank gesicherter Angebote wie AG's viel mehr Qualität als eine reine Betreuung. Wichtig sind dabei feste Zeiten, um das Angebot aufrecht zu erhalten. Und wir benötigen entsprechend ausgebildete Betreuer. Dies alles ist kostenintensiv, aber es entsteht eine wertvolle Betreuung. Ich bin davon überzeugt, dass sich dieses Modell durchsetzt und bewährt.”

    „Durch die Fördermittel gelingt es uns, ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot an unserer Schule anbieten zu können”, freute sich der Schulleiter der Schillerschule, Peter Gärtner.

    So sind dank der gemeinsamen Betreuung durch Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter der Schülerbetreuung Bärenhöhle insbesondere in der Zeit nach dem Mittagessen bis um 14.30 Uhr individuelle Lernzeiten möglich. „Insgesamt 40 bis 42 Lehrerstunden stehen nach dem Unterricht pro Woche zur Verfügung”, so Peter Gärtner. „Die Lehrer können sich auf eine ganz andere Art und Weise einbringen als dies im regulären Unterricht möglich ist. Dies kann auch in Form von Angeboten wie textiles Gestalten sein. Und vielleicht ist es ja auch möglich, Vereine mit einzubinden.”

    „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg in den Pakt für den Nachmittag — in enger Kooperation mit der Schule. Es ist uns als Stadt wichtig, ein gutes Betreuungsangebot vom Kindergarten bis zur Grundschule zu gewährleisten. Insgesamt sechs Gruppen werden in jeweils zwei Modulen bis 15 bzw. bis 17 Uhr betreut. Dabei wird es eine große Herausforderung sein, die Übergangszeit zu gestalten, aber gemeinsam wird uns dies gelingen”, blickt Bürgermeisterin Barbara Schader positiv auf die anstehende Veränderung und lobte das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten. „Schön ist, dass die individuellen Fähigkeiten und Interessen der Kinder mit berücksichtigt werden können. Dabei ist für uns als Stadt auch Bewegung von Anfang an wichtig, dies lässt sich hier ideal einbringen.” Benjamin Kloos
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