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Di., 15. April 2014, 10:21 Uhr
Familiengottesdienst in Mariä Verkündigung am Palmsonntag
Gedenken an den freudigen Empfang Jesu in Jerusalem und seinen Kreuztod
An der Kreuzigungsgruppe hinter der Kirche Mariä Verkündigung begann der Familiengottesdienst am Palmsonntag mit der Weihe der Palmsträuße. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Die Bibel berichtet, wie Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem von den Menschen begeistert empfangen wurde, mit Palmwedeln säumten sie seinen Weg durch die Stadt und riefen freudig „Hosanna“ – nur wenige Tage später starb Jesus am Kreuz. Zu Ostern wird seine Auferstehung gefeiert. Am Palmsonntag feierte die Gemeinde Mariä Verkündigung den Palmsonntag mit einem Familiengottesdienst, der an der Kreuzigungsgruppe hinter der Kirche mit Weihe der Palmsträuße begann. In einem Weidenkorb lagen kleine gebundene Sträuße mit Zweigen von Bux und Lebensbaum zur freien Abgabe. Die Kommunionskinder hielten ihre bunt geschmückten Palmstecken zur Weihe bereit und umrahmten mit ihnen später ein ausgebreitetes schwarzes Tuch vor dem Altar. Bei strahlendem Sonnenschein hatte sich die Gemeinde draußen versammelt. Bevor Pfarrer Erhard Schmitt die Palmsträuße weihte und dabei die Reihen abschritt, erklärte er das Gedenken am Palmsonntag an Jesus Christus: „Wir nehmen Anteil an seiner Auferstehung und an seinem Leben“. Fünf Kinder lasen einen Text vor, der Jesus anspricht und seine Bedeutung beschreibt. Darin hieß es: „Jesus, die Menschen wollten dich als König, weil du Zeit hattest für die Kinder. Jesus, du sollst auch unser König sein, weil du ein Freund der Kinder und aller Menschen bist“. Im Wechsel zwischen den Texten sang der Chor Ephata unter der Leitung von Maria Karb das „Hosanna“, den Jubelruf aus biblischer Zeit. Nach dem Einzug der Gemeinde in die Kirche zelebrierte Pfarrer Schmitt das Hochamt mit Eucharistiefeier, an seiner Seite Pfarrvikar Claus-Peter Stockh und die Ministranten. Pfarrer Schmitt trug die Passionsgeschichte mit dem Leiden Jesu Christi in ihrer biblischen Dramatik vor. „Jesus schrie noch einmal auf, dann hauchte er seinen Geist aus“. Während der Gesang des Chors Ephata auf der Empore den Kirchenraum ausfüllte, legten die Kommunionkinder einen Dornenkranz als Dornenkrone und ein hölzernes Kreuz auf dem schwarzen Tuch vor dem Altar ab, dann wurde eine brennende Kerze auf das Tuch gestellt. In den vorgetragenen Fürbitten hieß es: „Jesus, durch deinen Tod am Kreuz hast du die Schuld der Menschen auf dich genommen. Lass die ganze Welt daraus neue Hoffnung schöpfen“. Zum Gebet rückte die Gemeinde über die Bänke hinaus zusammen, wie Pfarrer Schmitt angeregt hatte, und die Kinder versammelten sich um den Altar. Als Zeichen des Friedens reichten sich alle die Hände. Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde eingeladen, draußen vor der Kirche bei Kaffee und Kuchen zu verweilen und auch Kuchen zur Unterstützung des Chors Ephata zum Mitnehmen zu kaufen. Schön dekorierte Torten empfahlen sich zum Genießen, strahlend rot leuchteten die Erdbeerkuchen. Hannelore Nowacki
Pfarrer Erhard Schmitt hatte die Gemeinde zum Händereichen als Zeichen des Friedens aufgerufen und zum Beten des Vaterunsers. Foto: Hannelore Nowacki