Pfarrer Reinald Fuhr ging auf das schreckliche Verbrechen in Paris ein
Gedenken der Opfer von Krieg und Terror
Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg (rechts) und Pfarrer Reinald Fuhr bei der Kranzniederlegung. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Auch auf dem Friedhof in Hüttenfeld gedachten viele Bürgerinnen und Bürger den vielen Opfer von Terror, Krieg und Gewalt. Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg eröffnete die Gedenkveranstaltung in der Hüttenfelder Friedhofshalle mit dem Rückblick auf die schrecklichen Verbrechen, die sich am Freitag in Paris zugetragen haben. Der Wunsch nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auf eine Welt ohne Krieg wurde immer mehr ad absurdum geführt. Bis heute sterben viele Unschuldige bei Krieg und Terror. Pfarrer Reinald Fuhr berührte die Anwesenden mit einer Geschichte aus seinem persönlichen Umfeld. Von seinem Onkel, den er nie kennenlernte, da er im Krieg gefallen ist, aber auch von seinem Großvater, der im dritten Reich Ortsgruppenleiter war. Nur wenn man die alten Geschichten immer weiter und immer wieder erzählt, kann man mit der Vergangenheit abschließen. Nach den musikalischen Beiträgen des evangelischen Kirchenchores unter der Leitung von Ronald Ehret, wurde ein Kranz an der Gedenktafel für die Kriegsopfer niedergelegt. ehr