Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 11. Januar 2019, 09:23 Uhr
    Erlös von Oldtimerausstellung zum 40-jährigen Jubiläum des Heimatmuseums gespendet

    Gemeindepsychiatrisches Zentrum erhielt 1.000 Euro für neuen Kleinbus  

    Allseits Freude über die Spende für einen guten Zweck: Dieter Götz (von links), Lothar Lauseker, Imke Asmus, Monika Horneff, Stefan Weis und Sascha Hartnagel Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Das Heimatmuseum feierte im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Jubiläum mit einer Oldtimerausstellung am 13. und 14. Oktober, ein heißes, sonniges Wochenende mit vielen Besuchern. Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung der Freunde historischer Fahrzeuge und des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins waren unter blauem Himmel alte Schätze auf vier und zwei Rädern zu bestaunen, im Heimatmuseum führte der Rundgang in die ländliche Lebenswelt längst vergangener Zeiten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und entsprechend sprudelten die Einnahmen aus der gemeinsamen Bewirtung mit Getränken, Grillwurst und Steak, Kaffee und Kuchen. Dass der Erlös einem guten Zweck zugutekommen sollte, darauf hatten sich Margit Karb, Vorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins, und der Clubsprecher der Freunde historischer Fahrzeuge Stefan Weis schon im Vorfeld geeinigt. Am Mittwochabend war es dann soweit – die auf 1.000 Euro aufgerundete Spende konnte im Beisein von Margit Karb, Dieter Götz und Lothar Lauseker sowie Clubsprecher Stefan Weis und Sascha Hartnagel einer sozialen Einrichtung übergeben werden. Margit Karb erinnerte an diese „gelungene Veranstaltung“ und Stefan Weis ließ das kulinarische Angebot Revue passieren. Sascha Hartnagel, zweiter Sprecher der Freunde historischer Fahrzeuge, stellte den Club vor, der 2004 gegründet wurde. Das Gemeindespsychiatrische Zentrum Bergstraße/Ried des Caritasverbandes Darmstadt in Lampertheim in der Neuen Schulstraße, eine Tagesstätte und Beratungsstelle, betreut Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und deren Angehörige. Für Fahrten zu Ärzten und therapeutischen Angeboten, in die nähere Umgebung, zu Einkäufen und zu kulturellen Veranstaltungen wird ein Kleinbus eingesetzt. Der ist in die Jahre gekommen, erklärte Dienststellenleiterin Monika Horneff, ein neuer Bus muss angeschafft werden. Siebzig Prozent der Anschaffungskosten werden von der Aktion Mensch übernommen, der Antrag wurde bewilligt, aber es bleibe ein Eigenanteil von 15.000 Euro. Imke Asmus, für die ehrenamtliche Caritas-Arbeit und den gemeinsamen Vergabeausschuss der Gemeinden St. Andreas und Mariä Verkündigung zuständig, freute sich, dass mit dieser Spende über 12.000 Euro erreicht seien. Zuvor schon hatte sie 452 Briefe an mögliche Spender verschickt, dreizehn Angeschriebene meldeten sich mit ansehnlichen Beträgen. Auf die gesellschaftliche Teilhabe komme es an und dass die tagesbetreuten Menschen mit anderen in Kontakt kommen. Wenn der neue Kleinbus im Sommer geliefert ist, soll das Ereignis gefeiert werden. Dazu sind die Spender vom Heimatmuseum und die Freunde historischer Fahrzeuge eingeladen. Begeistert vom Heimatmuseum, will Monika Horneff mit ihren Klienten einen Ausflug hierher unternehmen, von der Neuen Schulstraße am besten zu Fuß, wie sie betonte. Heimat und Zuhause, das gehöre zusammen, findet sie. Das diesjährige Motto der Caritas laute passenderweise „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“.  Hannelore Nowacki

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1