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  • Do., 06. Juni 2019, 09:31 Uhr
    Pläne der evangelischen Kirchengemeinde stehen fest

    Gemeinderaum muss der Kindertagesstätte weichen

    Ein gefüllter Gemeinderaum, wie hier zur Osternacht, wird in Hüttenfeld der Vergangenheit angehören. Foto: Ehret


    HÜTTENFELD - Seit Wochen beschäftigt sich die evangelische Kirchengemeinde Hüttenfeld mit der Erweiterung der eigenben Kita und der damit einhergehenden Einschränkung der zur Verfügung stehenden Gemeinderäume. Bereits in der Gemeindeversammlung im April, zu der auch der Dekan Arno Kreh angereist war, wurde heftig mit Kirchenvorstehern, sowie den Gemeindegruppen und Mitgliedern diskutiert, was machbar erscheint. Geplant war, dass die Kita in die unteren Räume des bestehenden Gebäudes ausgedehnt werden soll. Zum Opfer fallen zwei Drittel des Gemeinesaales und der Jugendraum. Angedachte Alternativen, das zu verhindern, wurden von der Kirchenverwaltung aufgrund der schwindenden Gemeindemitglieder strikt untersagt. Damit ibleibt es nun dabei: Die Gemeinderäume weichen dem Umbau. In einer Informationsveranstaltung stellte Kirchenvorsteher Ulrich Thomas den Mitgliedern vor, was bereits bekannt war und nun spätstens im Jahr 2020 umgesetzt werden soll. Die Zustimmung durch den Kirchenvorstand und die Erteilung der Baugenehmigung scheint nur noch Formsache. Kita-Leiterin Christine Greiner unterstrich noch einmal von ihrer Seite, dass die Erweiterung unumgänglich sei. Die Trends sind überal spürbar. Betreuungsplätze, auch für kleinere Kinder und der Wunsch nach einer Ganztagsbetreuung nehmen zu. Verlässliche und verbindliche Zahlen konnten allerdings nicht vorgelegt werden. Auch die Gefahr, dass in einigen Jahren der erweiterte KiTa-Raum nicht mehr benötigt wird und die Gemeinde finanziell belastet, konnte nicht ausgeräumt werden. Es wurde an diesem Abend noch heftig diskutiert und es war festzustellen, dass die Gemeinde im wahrsten Sinne des Wortes enger zusammenrücken muss, um weiterhin für ein funktionierendes Gemeindeleben zu sorgen. Archtitekt Gerhard Rhein erklärte, dass mit den Ausschreibungen erst nach dem Haushaltsbeschluss der Stadt Lampertheim im März 2020 begonnen werden kann. Zeit, die die Gemeinde für die Lösung der Platzprobleme nutzen kann. ehr

     

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