Di., 21. März 2017, 12:06 Uhr
Ökumenischer Jugendkreuzweg am 7. April in Lampertheim unter dem Titel „JesusArt”
Gemeinsam die Erfahrung von Ostern teilen

Laden alle Jugendlichen zur aktiven Teilnahme am diesjährigen Jugendkreuzweg ein: Birgit Ruoff, Gemeindepädagogin der evangelischen Kirchen in Lampertheim, und ihre Kollegin Martina Kron von der katholischen Gemeinde Mariä Verkündigung (v.r.). Foto: Benjamin KloosLAMPERTHEIM – Gemeinsam auf den Weg zu machen, um Jesus zu begegnen und die Geschichte von Ostern lebendig werden zu lassen – zu diesem Anlass findet am Freitag, 7. April, um 19 Uhr der zweite Ökumenische Jugendkreuzweg in Lampertheim statt.
Unter der engagierten Beteiligung der Jugendgruppen der Gemeinden haben die Gemeindepädagogin der evangelischen Kirchen in Lampertheim, Birgit Ruoff, und ihre Kollegin Martina Kron von der katholischen Gemeinde Mariä Verkündigung ein besonderes Konzept auf die Beine gestellt.
Start ist in der Kirche Mariä Verkündigung, bevor es über sieben weitere Stationen bis zur Notkirche gehen wird. Auf Styropor werden die entsprechenden Bilder zu den einzelnen Stationen angebracht, beleuchtet von Kerzen, zudem werden diese in den Programmheften zu finden sein. Die Stationen werden dabei abwechselnd von den beiden Kirchen – zumeist von Jugendlichen – gestaltet, wobei alle Jugendlichen mit eingebunden werden. Über die Goetheschule und das Marienkrankenhaus geht es zum Schillerplatz und zur Schillerschule, von dort aus zum Dom und in diesem Jahr neu in den Gemeinderum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten).
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Aktion im Innenhof der Notkirche: Hier wird von den Jugendlichen ein Kreuz auf dem Hof durch bunte Farben gesprayt und somit die Erinnerung an Jesus lebendig gemacht. Jeder hat an dieser Aktion Anteil.
Die Geschichte des Leides Jesu findet sich bereits zuvor den ganzen Kreuzweg über in besonderen Bildern wieder, die Jugendliche ansprechen. So wird die Szene, in der Jesus den weinenden Frauen begegnet, durch ein Bild eines vom Betrachter abgewandten Mädchens dargestellt, die das Mobben von Jugendlichen zum Ausdruck bringt. Und der Tod Jesu wird durch einen toten Flüchtling mit Schwimmweste im Wasser symbolisiert. Am Ende der Veranstaltung werden als Erinnerung kleine Buttons mit dem Eröffnungsbild an die Teilnehmer verteilt – einem Kreuz umringt von Spraydosen.
Im Mittelpunkt des Kreuzweges steht natürlich Jesus. Unter dem Thema JesusArt soll einerseits die Kunst ausgedrückt werden, andererseits aber auch die Art, in der Jesus sein Leben für alle Menschen lässt, zum Vorschein kommen – eben die Kunst, die von Jesus erzählt. Musik spielt dabei ebenfalls eine große Rolle, so werden nach jedem Gebet neue und für diesen komponierte Liedrufe erklingen.
Im Anschluss an den Jugendkreuzweg sind die Teilnehmer zu Tee und Keksen in die Notkirche eingeladen, um in gemeinsam Gesprächen das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Alle Jugendlichen aus Lampertheim aber auch aus den benachbarten Gemeinden sind herzlich über die Konfessionsgrenzen hinweg zur Teilnahme eingeladen – und auch interessierte Erwachsene sind herzlich willkommen. Der Termin des Freitag vor dem Palmsonntag wurde bewusst gewählt, bundesweit finden an diesem Tag Jugendkreuzwege statt – ganz im Sinne einer gemeinsamen Erfahrung über das Leben und des Todes von Jesus an Ostern. Benjamin Kloos