DGB LAMPERTHEIM-BÜRSTADT: Neues Vorstandsteam nimmt seine Arbeit auf
Gemeinsam für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit
Der neue Vorstand des DGB Lampertheim-Bürstadt:Jan Richter (IG BCE), Norbert Fuchs (IG Metall), Alexander Mai (ver.di; v. r. n. l. stehend), Antonio Alves (IG Metall), Robin Vinkó (ver.di), DGB Regionssekretär Horst Raupp und Marius Gunkel (ver.di; knieend). Foto: oh
LAMPERTHEIM – Auf seiner ersten Sitzung nach der Jahreshauptversammlung befasste sich der Vorstand des DGB Lampertheim-Bürstadt mit der gewerkschaftlichen Arbeitsplanung für die kommenden Monate. Im Mittelpunkt stehen die Themen gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit. „Es ist mir wichtig, dass wir als Vorstandsteam auftreten“, betonte der neue DGB-Ortsverbandsvorsitzende Marius Gunkel (ver.di). „Gewerkschaft ist Teamarbeit, Teamarbeit ist gelebte Solidarität“. Der DGB Lampertheim-Bürstadt will seine Öffentlichkeitsarbeit ausweiten und sich zukünftig auch digital aufstellen. Zu diesem Zweck wurde eine Social Media - Arbeitsgruppe gebildet, die aus den Vorstandsmitgliedern Alexander Mai (ver.di), Philipp Ofenloch (GEW) und Robin Vinko (ver.di) besteht. Vorstandsmitglied Jan Richter (IG BCE) wurde zum Lampertheim-Beauftragten des DGB-Ortsverbands ernannt, Antonio Alves (IG Metall) zum Bürstadt-Beauftragten.
Für die anstehende Kommunalwahl am 14. März 2021 will der DGB-Ortsverband kommunalpolitische Positionen und Forderungen für Lampertheim und Bürstadt erarbeiten: „Kommunalpolitik ist ein wichtiges Handlungsfeld für den DGB“, macht Marius Gunkel deutlich. „Lebenswerte Städte und Gemeinden sind die Grundlage unserer Gesellschaft und das Fundament unserer Demokratie. Und dieses Fundament muss ausgebaut und gestärkt werden“. Norbert Fuchs (IG Metall), stellvertretender DGB-Ortsverbandsvorsitzender, unterstreicht: „Der Einsatz für den Erhalt der Demokratie gegen den Angriff von rechts ist eine zentrale Kernaufgabe des DGB“.
Auf der Sitzung des DGB-Ortsverbands informierte DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) über die Eckpunkte der gewerkschaftlichen Arbeitsplanung für 2021 auf der Bundesebene. Im Mittelpunkt steht der DGB-Zukunftsdialog: „Mit Investitionen Zukunft gestalten - Demokratie erhalten“. Raupp machte deutlich: „Der neoliberale Magerstaat bedeutet Investitionsstau, unterfinanzierte Städte und Gemeinden, abgemagerte Bildung, ein chronisch unterfinanziertes Gesundheitswesen und eine Polizei, die seit Jahren auf Verschleiß gefahren wird. Der DGB steht für einen handlungsfähigen Staat. Deshalb setzen wir uns für Steuergerechtigkeit ein. Superreiche und Konzerne müssen endlich angemessen zur Finanzierung des Staates beitragen. Nur so können der Bund, die Länder und die Kommunen die massiven sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise stemmen und zugleich in wichtige Zukunftsaufgaben wie Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und Klimaschutz investieren. Steuern sind zum Steuern da“. zg