Jahrestreffen 2015 der Diakonie Stiftung Lampertheim am Stifterbaum vor der Einrichtung in der Hospitalstraße / Neue Zustifter in 2015
„Gemeinsam ganz viel erreicht“
LAMPERTHEIM - Zwei Jahre ist es nun her dass die Vorstandsmitglieder der Diakonie Stiftung Lampertheim als Dank an alle Unterstützer einen Zustifterbaum an der Diakoniestation eingeweiht haben. Auch in diesem Jahr wurde vor der Einrichtung der Diakonie in der Hospitalstraße ein Jahrestreffen veranstaltet, zu dem Freunde und neu hinzugekommene Zustifter eingeladen waren. Vorstandsvorsitzende Jutta Seelinger begrüßte die anwesenden Gäste, auch im Namen der weiteren Vorstandsmitglieder Werner Hahl, 1. Vorstandsvorsitzender der Diakoniestation, Pfarrerin Sabine Sauerwein, Sibylle Fath sowie Pflegedienstleiterin Christa Gebhardt.
Die diakonische Idee der tätigen Nächstenliebe, Mitgefühl, Dankbarkeit für das eigene Glück oder einfach der Wunsch, sich mit den eigenen Mitteln für Schwache stark zu machen – es gibt viele gute Gründe, soziale Verantwortung zu übernehmen und sich für die Nöte hilfsbedürftiger Menschen einzusetzen. Diesen Gedanken in Erinnerung an ihre Tante, die Diakonisse Gretel Kling, hatten Herta Albrecht bewegt, der ökumenischen Diakoniestation Lampertheim eine Immobilie zu vererben, deren Verkaufserlös das Stammkapital der Stiftung bildete. Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen kommen Aufgaben der Seelsorge, Betreuung und ganzheitlichen Begleitung von hilfsbedürftigen Menschen zugute. Durch zahlreiche Zustiftungen und gute Verzinsungen kann die Vereinigung seit Grundsteinlegung der Stiftung im Jahr 2012 nun mit über 10.000 Euro pro Jahr soziale Projekte fördern.
Martina Seelinger, Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stiftung Lampertheim, mit einigen Gästen beim diesjährigen Jahrestreffen vor dem Stifterbaum. Foto: Sigrid Samson
Auch im vergangenen Jahr gab es wieder Menschen, die mit einer Spende oder Zustiftung die Diakonie bedacht haben – einige davon bereits zum wiederholten Male. „Das sorgt für Bestätigung und gleichzeitig Motivation für Neues“, erwähnte Vorstandsvorsitzende Martina Seelinger und zeigte sich dankbar für jede Art von Unterstützung. Zu den neuen Stiftern zählen unter anderem das Küchen-Center Klotz aus Lampertheim, Familie Keck, Hans-Jürgen Schuster, Karl Heinz und Heidelinde Barchfeld sowie der Rotary und Lions Clubs Lampertheim. Der Stifterbaum wird mit den entsprechenden Namenstafeln erweitert.
Seelinger gab einen kurzen Einblick über die Entwicklung und die Arbeit der Diakonie. Das erste Projekt, die Tagesbetreuung „Meine Zeit", konnte im vergangen Sommer eingeweiht werden und beherbergt seitdem viele Gäste – die lang geplante Tagesbetreuung für Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen konnte in den Räumlichkeiten in der Kaiserstraße 38 realisiert werden.
„Sehen Sie den Stifterbaum nicht nur als Zeichen des Dankes an Stifter, sondern gleichzeitig als Zeichen dafür, dass viele Menschen gemeinsam ganz viel erreichen können“, merkte Seelinger an. Pflegedienstleiterin Christa Gebhardt fügte hinzu: „Wir werden weiterhin im Sinne der tätigen Nächstenliebe arbeiten und hoffen auf neue Zustifter, damit die leeren Stellen am Baum besetzt werden können“. Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen sind unter www.diakonie-stiftung-lampertheim.de zu finden.
Am 4. Juli, von 10 bis 16 Uhr, wird die Ökumenische Diakoniestation Lampertheim in der Hospitalstraße 1 einen Tag der offenen Tür durchführen, zu dem alle Interessenten recht herzlich eingeladen sind. Sigrid Samson