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  • Mo., 13. August 2018, 12:05 Uhr
    Fahrradwallfahrt der Pfarrgruppe Bürstadt nach Maria Einsiedel

    „Gemeinsam im Glauben“

    Für die rund 30 Pilger wurde gebetet, dass der Heilige Geist sie im Glauben und in der Hoffnung bestärkt und zu tätiger Liebe ermuntert. Die Fahrradpilger konnten sich abschließend noch an einer erbaulichen Rückfahrt durch die Fluren und Felder des Rieds erfreuen. Foto: oh


    BÜRSTADT - Ein Gnadenbild, das die Gottesmutter Maria darstellt, wie sie den Leichnam ihres Sohnes in Händen und auf dem Schoß hält, wird der Legende nach in einem Holunderstrauch nahe Gernsheim aufgefunden und von Gläubigen mehrfach in die dortige Pfarrkirche gebracht. Jedoch kehrt die Pietà des Nachts immer wieder auf unerklärliche Weise an ihren ursprünglichen Fundort zurück, sodass man dort für sie eine Kapelle errichtete. So entstand, versteckt in einem kleinen Waldgelände südöstlich von Gernsheim, der Wallfahrtsort Maria Einsiedel. Unter dem Leitwort „Gemeinsam im Glauben unterwegs – Geistliche Impulse, Gebet, Gespräch und Radfahren“ nahm sich die Pfarrgruppe Bürstadt dieses Ziel für ihre Wallfahrt Anfang August. Die Idee dazu entstand auf einem gemeinsamen Wochenende der Pfarrgemeinderäte, bei dem Überlegungen angestellt wurden, wie Glaube und Gebet weiter entwickelt werden können. Die Pilgerfahrt begann um 13 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael. Trotz der extremen Hitze fand sich eine kleine Gruppe Fahrradpilger ein. Andere zogen es verständlicher Weise vor, mit dem Auto zu pilgern. Nach einer geistlichen Einstimmung durch Pfarrer Igor ging es zur ersten Station nach Biblis zur Pfarrkirche St. Bartholomäus. In der angenehm kühlen Kirche folgten unter dem Leitwort „Sich auf den Weg machen“ ein weiterer geistlicher Impuls und Gebete zum Thema „unterwegs sein“. Die zweite Station der Pilgerfahrt führte in die St. Theresia Kirche in Groß-Rohrheim. Die letzte Etappe der Wallfahrt führte die Fahrrad-Pilgergruppe durch die Felder nach Maria Einsiedel. Nach einer kleinen Stärkung und kühlen Getränken bot sich dann Gelegenheit für die mittlerweile rund dreißig Mitglieder der Pfarrgruppe zur Andacht in der Kapelle und zu guten Gesprächen. Die Wallfahrt klang aus mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Igor zelebrierte. Die Erhaltung der Schöpfung und der Erde als unseren Lebensraum war einer der Gottesdienstschwerpunkte. „Erhalte uns eine bewusste Dankbarkeit für jeden Genuss all der wunderbar schmeckenden Früchte und Speisen, die du für uns auf Mutter Erde wachsen lässt.“ Besonders für gegenseitiges Verstehen und Respekt in Familien, dafür dass die Mächtigen in Politik und Wirtschaft sich einsetzen, dass die Güter der Erde gerecht verteilt werden und sich die Völker untereinander besser verstehen, wurde in diesem Gottesdienst unter freiem Himmel gebetet. zg

     

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