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  • So., 30. Oktober 2016, 13:23 Uhr
    Lesung mit Autoren des 1. Lampertheimer Schreibwettbewerbs am 7. November

    Geschichten aus „Hallo Nachbar“ werden lebendig

    LAMPERTHEIM – Mit viel Erfolg und überraschend großer Resonanz wurde der 1. Lampertheimer Schreibwettbewerb in interkommunaler Zusammenarbeit mit Bürstadt durchgeführt – 30 Erstautoren oder bereits auch erfahrenere Schreiber haben die Gelegenheit genutzt, um sich zum Thema „Hallo Nachbar“ kreativ zu betätigen. Herausgekommen sind wundervolle Geschichten, die in einem Buch unter dem gleichnamigen Titel zusammengefasst wurden. Eine Auswahl dieser Geschichten wird ein Autorentram, das sich über diesen Schreibwettbewerb gefunden hat, in einer Lesung im Rahmen von „Wortkultur in der Stadtbücherei“ am Montag, 7. November, um 19.30 Uhr präsentieren.

    Die Moderation der einstündigen Lesung übernimmt Roland Kirsch, Autor, Projektleiter und Ideengeber des Schreibwettbewerbs und gleichzeitig Koordinator der Autorengruppe. Der Eintritt ist frei. Im Nachganz zur Lesung besteht selbstverständlich die Möglichkeit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

    Die Autoren lesen aus ihren Wettberwerbsbeiträgen. Die Kurzgeschichten erzählen von freundlichen und weniger freundlichen Nachbarn. Sie laden zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken ein. Auch die Beziehung zwischen den Nachbarstädten Lampertheim und Bürstadt sowie die Verwicklungen, die sich daraus ergeben können, bleiben nicht unerwähnt. In Auszügen aus ihren Geschichten sind die Erstplatzierte des Schreibwettbewerbs, Johanna Tausch mit „Hallo, Nachbar!", Angus Quint mit „Auf der Lauer“, Bärbel Jakob mit „Romeo und Julia im Ried“, Gouido Götz mit „Ich sehe was, was ihr nicht seht“, Ronja Wosch mit „Wenn Schneeflocken schmelzen“ und der Zweitplatzierte Jürgen Hayer mit „Hanna“ zu hören.

    Die mittlerweile 16. Wortkultur-Veranstaltung ist Auftakt einer möglicherweise äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit des Autorenteams, bei dem weitere Interessierte herzlich willkommen sind. Nach einem Ausflug zur Buchmesse mit Gesprächen mit einem Verlag sowie Autoren ist diese Lesung die erste gemeinsame Aktion – weitere sollen folgen. Und auch eine zweite Auflage des Schreibwettbewerbs ist aufgrund des Erfolges durchaus denkbar. „Ziel des Wettbewerbs war es, herauszufinden, ob es Menschen in der Region gibt, die gerne schreiben und ob es die Möglichkeit gibt, diese zusammen zu bringen. Dies ist außergewöhnlich gut gelungen“, freut sich Roland Kirsch. Und Kulturbereichsleiter Rolf Hecher fügte bei der Vorstellung des Programmes für die Lesung hinzu: „Für mich ist dies etwas Besonderes. Denn das Thema geht weiter und bleibt keine einzelne Aktion. Dies ist ein Gewinn für die Kultur in unserer Stadt.“ Benjamin Kloos
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