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  • Di., 16. April 2024, 14:18 Uhr
    HEIMATKUNDE: Gelungener Auftakt für neues Projekt der Lômbadda Babbler in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte Falterweg

    „Geschichten zum Anfassen und Erleben"

    „Geschichten zum Anfassen und Erleben“ lautet das Projekt bei dem sich die Kinder schon jetzt auf den nächsten heimatkundlichen Ausflug in Lômbadde freuen dürfen. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – „Geschichten zum Anfassen und Erleben" lautet ein neues Projekt der Lômbadda Babbler in Zusammenarbeit mit Martina Klippel, der Leiterin der Kindertagesstätte Falterweg. Kalle Horstfeld, dem Sprecher der Mundart-AG, liegt es schon immer am Herzen, den Lampertheimer Dialekt und das Thema Heimat auch Kindern näherzubringen. Nachdem bereits ein „heimatkundlicher Sprachunterricht“ in der Schiller- und Goetheschule stattgefunden hat, startete nun auch ein neues Projekt mit den Kindern einer Kindertagesstätte. Der Start für den gemeinsamen Ausflug war die Kindertagesstätte Falterweg. Die Kinder waren schon voller Vorfreude und ihre strahlenden Gesichter zeugten von Begeisterung für das bevorstehende Abenteuer. Mit Frühstücksdosen und Trinkflaschen im Gepäck machten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und dem Lômbadda Owwerbabbler auf den Weg. 

    Mit Begeisterung ins Spargeldfeld

    Der erste Halt war die Bushaltestelle an der Bürstädterstraße. Nach einer kurzen Busfahrt erreichte die Gruppe das erste Ziel und es begann ein Fußmarsch über die Feldwege zum landwirtschaftlichen Betrieb Steinmetz. Dort erwartete Sandra Steinmetz die Kinder mit einem spannenden Programm. Zuerst durften sie anhand von Bildern erraten, welche Entwicklungsstadien eine Erdbeere durchläuft. Das Rätsel wurde schnell gelöst. Anschließend begab sich die Gruppe auf ein Feld, um Erdbeeren direkt an den Pflanzen zu betrachten. Danach stand das gemeinsame "Spargelstechen" auf dem Programm. Mit Begeisterung machten sich die Kinder auf den Weg zu einem Spargelfeld. Sandra Steinmetz erklärte den Vorgang des Stechens und zeigte den Kindern die notwendigen Werkzeuge. Ausgestattet mit Körben, Handschuhen, einem Stecheisen und einer Kelle begannen die Kinder voller Eifer, die ersten Spargel zu stechen. Schnell waren die Körbe mit Spargel gefüllt und die Gruppe kehrte zum Bauernhof zurück. Dort stärkten sich die Kinder mit ihrem mitgebrachten Frühstück und genossen die strahlende Frühlingssonne. 

    Voller neuer Eindrücke

    Anschließend hatten sie die Gelegenheit, einen Traktor zu besichtigen und sogar einmal auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen. Als Nächstes stand die Besichtigung der Schweine auf dem Programm. Die Kinder waren begeistert davon, wie wohl sich die Schweine fühlten und wie neugierig sie auf ihre „kleinen“ Besucher reagierten. Schweren Herzens musste die Gruppe schließlich Abschied nehmen. Sandra Steinmetz bedankte sich herzlich für den Besuch und die Kinder machten sich mit ihren BegleiterInnen auf den Rückweg zur Bushaltestelle. Im Bus tauschten die Kinder schon begeistert ihre Erlebnisse aus und strahlten mit der Frühlingssonne um die Wette. Etwas müde, aber voller neuer Eindrücke über die Landwirtschaft und dem Wissen „wo unsere Lebensmittel herkommen“, erreichten die „Ausflügler“ schließlich die Kindertagesstätte Falterweg. Gemeinsam mit den Kindern sollen nun weitere Orte besucht werden, die Lampertheim prägen und ein Teil ihrer Heimatstadt sind. 

    Themen folgen dem Jahreskreislauf

    Die Themen werden dem Jahreskreislauf folgen und Frühling, Sommer, Herbst und Winter abdecken. Besuche zu Orten wie dem Biedensand, dem Altrhein, dem Stadtpark, dem Vogelpark, der Streuobstwiese und dem Heimatmuseum sind geplant. Weitere Aktivitäten umfassen das Aufhängen eines Kerwekranzes und eine Faschingsveranstaltung mit Büttenreden. Selbstverständlich sollen den Kindern auch einige Begriffe des Lômbadda-Dialekts erklärt werden, wie zum Beispiel Abgewellde, Eemenze, Hinggl-Geremms, Riwwl-Kuche und Zuu-Gemies. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und kreativen Anregungen hat Martina Klippel maßgeblich zur Konzeption und Umsetzung dieses neuen Projekts beigetragen. Mit Owwerbabbler Kalle Horstfeld freut sie sich gemeinsam, daß sie auch von Sandra Steinmetz bei den weiteren Aktionen unterstützt werden. zg

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