Die Jusos Ried hielten im Hofheimer Bürgherhaus ihre Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen ab. Foto: oh
HOFHEIM - Im Hofheimer Bürgerhaus veranstalteten die Jusos Ried ihre diesjährige Jahreshauptversammlung. Mit einem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr und mit Blick auf kommende Herausforderungen, eröffnete der alte und neue Vorsitzende Marius Schmidt die Sitzung. Schmidt hob zum einen die bedeutende Rolle der Jusos im Europa- und Landratswahlkampf der SPD hervor, zum anderen aber auch den Einsatz der Jusos für das Fortbestehen der Elektromusik-Veranstaltung "Tanz der Bässe“ sowie andere Aktionen. Auch einen Blick in die Zukunft wagte Schmidt. Mit 13 Kandidaten starten die Jusos in den Kommunalwahlkampf im Ried. Dabei wollen die Jusos auch "aktiv gegen das Vorurteil kämpfen, das junge Menschen eine Gruppe in der Bevölkerung seien, auf die man als Politik keine Rücksicht nehmen muss“. Zwischen den Wahlgängen stellten sich die angereisten Kandidaten für den Bezirksvorstand der südhessischen Jusos vor. Giorgio Nasseh forderte ein stärkeres Auftreten gegenüber der Mutterpartei und hob genauso wie sein Kontrahent Kaweh Mansoori die Bedeutung der Kommunen hervor. Der SPD-Nachwuchs wählte Marius Schmidt wieder einstimmig zum Vorsitzenden. Stellvertreter wurden der Bürstädter Philipp Ofenloch, die Bibliserin Bianka Muhs und der Hofheimer Torsten Mörstedt. Kassierer bleibt Patrick Horn. Zum Pressesprecher wurde David Westerheide und zum Schriftführer Andre Büssow gewählt. Geschäftsführer bleibt Maximilian Rühl. Besitzer im neuen Vorstand sind: Saskia Wenz, Lara Strubel, Tobias Stenzel, Lena Krasnici, Christine Herbold, Saskia Kern und Andrea Ullbrich. Nach den Wahlen verabschiedeten die Jusos ihr Wahlprogramm, dass sie unter die Überschriften lebenswert, dynamisch und sozial stellen. Darin fordern sie beispielsweise Breitbandverbindungen für das gesamte Riedgebiet, den weiteren Ausbau kostenfreien W-Lans an öffentlichen Plätzen, eine weitere Förderung der Vereine sowie der interkommunalen Zusammenarbeit. Im sozialen Bereich fordern die Jusos unter anderem eine Offensive für sozialen Wohnungsbau und einen verstärkten Ausbau des ÖPNVs sowie eine bessere Unterstützung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. zg