Städtebauförderprogramm: Biotop an der Graf-von-Stauffenberg-Straße wird aufgewertet
Gesunde Stadtentwicklung durch ISEK gefördert
„Biotopzone“. So steht es auf einem Hinweisschild. Ideen zur Aufwertung liegen vor und sollen im Dialog mit der Bevölkerung und benachbarten Einrichtungen der Kinderbetreuung und Bildung diskutiert und weiterentwickelt werden. Archivfoto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Schmale Pfade durchziehen das Biotop mit der Lage in Flur 21/22 an der Graf-von-Stauffenberg-Straße, eine Bank findet sich am breiteren Schotterweg. Das Biotop erscheint wie sich selbst überlassen, gerne besucht vor allem von Spaziergängern in Begleitung ihres Vierbeiners. Micheal Held, stellvertretender Vorsitzender der SOPA (Soziale Partnerschaft) und aktiv beim Agendatisch Naturschutz stellte beim Pressegespräch zur sozialen und gesunden Stadtentwicklung mit Bürgermeisterin Barbara Schader die geplante Aufwertung dieses Naturraums in seiner ökologischen Funktion vor. Der kleinräumige Natur- und Umweltschutz und die Aufklärung über die biologische Vielfalt stehen im Vordergrund. Wegeführungen und Aufenthaltsmöglichkeiten sollen „sensibel integriert“ werden.
Nach einer Bestandsaufnahme wurden in einer offenen Projektgruppe des Agendatisches erste Vorschläge erarbeitet, die unter anderem bei der Bürstädter Messe vorgestellt wurden. In Kooperation mit der Bevölkerung, den Anwohnern, den benachbarten Kinderbetreuungseinrichtungen und der Erich-Kästner-Schule sollen diese Ideen diskutiert und weiterentwickelt werden – im Quartiersbüro nach der Eröffnung als Treffpunkt. Soweit nötig, können im Anschluss Fachplaner im Rahmen der integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepte (ISEK) beauftragt werden. Hannelore Nowacki