BUZ: Einen abwechslungsreichen Ausflug an das Nordheimer Rheinufer machten die Dritt- und Viertklässler der Lindenhofschule. Foto: oh
GROSS-ROHRHEIM - Bei herrlichem Goldgräberwetter machten sich die Kinder der Groß-Rohrheimer Lindenhofschule auf ans Nordheimer Rheinufer. Bei Rheinkilometer 452 schürften die gut 20 Dritt- und Viertklässler unter der Leitung von Kerstin Tiedemann-Olf zunächst kleine goldige Partikel aus dem Strom. Vorstandsvorsitzender Günter Mössinger vom Verein für Heimatgeschichte Nordheim erklärte dann den interessierten Schülern die Herkunft des Edelmetalls, das bis aus den Alpen den Weg ins hessische Ried gefunden hatte. Ebenfalls Zuspruch fand ein römisches Wurfspiel, bei dem Steine in bestimmte Sektoren zu platzieren waren. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Kurt Dinges und Rüdiger Glaser sowie den Betreuerinnen aus Groß-Rohrheim machte sich Schar dann auf zum 1901 erbauten Fährhausturm, wo ein wunderbarer Blick auf die Sandbank und das benachbarte Rheindürkheim möglich war. Mit im Programm war auch die Vermessung der rund 500 Jahre alten Eiche, bei der die begeisterten Jungforscher einen Stammumfang von gut sechs Metern feststellten. Zum Abschluss wurden Teile der alten Brückenfundamente freigelegt. Nicht besucht wurde dieses Mal die Burg Stein, die aber von der Arbeitsgemeinschaft der Groß-Rohrheimer Grundschule für einen weiteren Besuch ins Auge gefasst wurde. zg