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  • So., 20. September 2015, 12:31 Uhr
    … auf Schatzsuche beim Jugendgottesdienst

    Groß und Klein in der Martin-Luther-Kirche…

    Mit der Schatzkarte in der Kirche unterwegs: Die Gottesdienstbesucher machten sich an den verschiedenen Stationen auf die Suche nach dem Schatz. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - In der Regel zweimal im Jahr laden die Jugendlichen der Martin-Luther Gemeinde zum Jugendgottesdienst ein und schon zwei Monate vorher beginnt die zehn- bis zwölfköpfige Gruppe, bestehend aus Konfi-Teamern und weiteren Mitstreitern, mit den Vorbereitungen. Zum ersten Mal war auch wieder eine Band mit am Start, die den Gottesdienst mit schönen Liedern umrahmten. "Die Texte schreiben wir selbst, Pfarrer Kröger winkt sie mittlerweile eigentlich nur noch durch", berichten die beiden Verantwortlichen Vera Darmstädter und Jan Sonnenberg stolz. Und das zu recht: was die Jugendlichen dort auf die Beine stellen ist beachtlich. Die engagierte Gruppe bringt sich gerne in der Gemeinde ein, gestaltet nicht nur die Jugendgottesdienste, sondern begleitet auch die Konfi-Tage. Derzeit richten die Jugendlichen einen Bauwagen im Garten der Gemeinde her, um einen weiteren Rückzugsort für junge Menschen zu schaffen. In dieses Projekt wird auch die Kollekte des Gottesdienstes fließen. So fanden sich dann am vergangenen Freitagabend Groß und Klein in der Martin-Luther-Kirche unter dem Motto „Alles klar zum Ändern?“ ein. Diesmal nahmen die Jugendlichen die Gottesdienstbesucher mit auf eine Schatzsuche. Bereits am Eingang bekam jeder eine Schatzkarte ausgehändigt, die im Laufe des Abends noch zum Einsatz kommen sollte. Gleich zu Beginn lieferten sich die Piraten einen erbitterten Kampf, um sich den Schatz zu sichern. Hier kamen auch gleich die Fragen auf, wie man sich verhalten muss, um überhaupt einen Schatz zu finden, was der Schatz überhaupt ist, wo er zu finden ist und ob ein Miteinander und Teilen nicht sinnvoller und gewinnbringender wäre. Diesen Fragen gingen die Jugendlichen nach und nach auf den Grund, doch zuvor dürften sich die Gottesdienstbesucher selbst aktiv werden. An verschiedenen Stationen in der Kirche machten sie sich auf die Suche des Schatzes. Zurück auf den Plätzen machten die Jugendlichen deutlich: „Der Schatz in der Kirche kann nur gefunden werden, wenn ihr euch ändert. Hört auf zu kämpfen, fangt an euch zu lieben“. Sich zu ändern koste Zeit, die Belohnung dafür sei aber ein unbezahlbarer Schatz. „Unser Ziel ist das Leben mit Gott als Begleiter und Christus als Kompass und Freund – unser Glaube daran wird uns auf Kurs halten“. Eva Wiegand

     

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