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Di., 12. Mai 2015, 09:42 Uhr
Siegerehrung für die „flotten“ Tastenschreiber des Stenografenvereins
Großartige Leistung beim Bundesjugendschreiben vollbracht
Siegerehrung im Bundesjugendschreiben: Der Bürstädter Stenografenverein überreichte die Urkunden an die erfolgreichen Schreiber v.l. Marina Stadtmüller, Julia Höfle, Lars Bormuth und Charlotte Schreiber. Hintere Reihe v.l.: Gregor Keller, Maria Adler, Renate Geyer, Rudi Pumm und Monika Bormuth. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Seit vielen Jahren wird das jährliche Bundesjugendschreiben durchgeführt. Aus den Reihen des Bürstädter Stenografenvereins stellten sich auch in diesem Jahr wieder zwölf Teilnehmer, eine davon außer Konkurrenz, den Anforderungen des zentral von der Deutschen Stenografenjugend organisierten Wettbewerbs. Bundesweit sind 2015 wieder mehr als 13.000 Teilnehmer in verschiedenen Altersklassen an den Start gegangen, die Bürstädter Tastenschreiber erneut mit großem Erfolg, der am Montagabend im Rahmen einer festlichen Siegerehrung gefeiert wurde. „Ihr habt eine großartige Leistung vollbracht und den Verein erfolgreich nach außen repräsentiert“, gratulierte die Ehrenvorsitzende des Stenografenvereins Renate Gayer den flotten Schreibern, bevor sie gemeinsam mit der Vorsitzenden Monika Bormuth sowie mit Gregor Keller, dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Stenografenbundes die Urkunden überreichte. Den Glückwünschen konnte sich Magistratsmitglied Rudi Pumm in Vertretung von Bürgermeisterin Barbara Schader nur anschließen. „Wir freuen uns, dass ihr so gut abgeschnitten habt“. Konkret heißt das:
Charlotte Schreiber wurde beim Tastschreiben mit 519 Anschlägen pro Minute Bundessiegerin in der Altersgruppe A. Lars Bormuth erreichte landesweit den dritten Platz mit 321 Anschlägen pro Minute. Bei der Textbearbeitung erreichten die beiden jüngsten Wettschreiber aus dem Trainingskurs, Tim Stahlheber und Marvin Krieglstein landesweit den zweiten und dritten Platz mit jeweils 36 Textbearbeitungen in zehn Minuten. Mit 114 Bearbeitungen schaffte es Charlotte Schreiber in ihrer Altersgruppe auf den dritten Platz landesweit. „Wer 30 bis 40 Bearbeitungen schafft, hat schon eine sehr gute Leistung erbracht. Hier sind es 80 in zehn Minuten, das ist ganz große Klasse“, meinte Geyer, denn das hatten jeweils Marina Stadtmüller und Julia Höfle geschafft. Seit 2014 wird nun auch der Wettbewerb Tabellenkalkulation durchgeführt. Hier erreichte Julia Höfle den dritten Platz landesweit. Auch im Staffelschreiben haben sich alle drei Staffeln gut qualifiziert mit einem ersten, vierten und fünften Platz hessenweit. Eva Wiegand