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  • Di., 14. Februar 2017, 09:49 Uhr
    „Race and Help“ – 31 Teams am Start bei 13. Benefizaktion des Rotary Clubs

    Großes Autorennen im kleinen Maßstab für einen sozialen Zweck



    Bei „Race and Help“ sorgten die kleinen Autos für großes Vergnügen, allerdings war auf der Rennbahn auch Konzentration nötig. Foto: Hannelore NowackiLAMPERTHEIM – Rasante Kurvenfahrten können böse enden, doch bei „Race and Help“ purzeln die kleinen Rennwagen im Maßstab 1:32 unbeschadet aus der Bahn. Aufmerksame Streckenposten greifen schnell zu und setzen die Slot-Cars wieder auf ihre Fahrspur. Ersatzwagen stehen zur Verfügung, wenn die kleinen Räder nicht mehr rollen wollen. Bei der 13. Benefizaktion des Rotary Clubs am Samstag gingen 31 Viererteams an den Start, eine Zahl die den Lampertheimer Rotarierpräsidenten Hans-Jürgen Brems zufrieden stimmte. Rennleiter und Organisationschef Paul Blüm hatte das Geschehen stets im Blick. Bürgermeister Gottfried Störmer, Schirmherr der Veranstaltung, hatte im Team mit Bürgermeisterin Barbara Schader aus Bürstadt sowie den Bürgermeistern Felix Kusicka aus Biblis und Rainer Bersch aus Groß-Rohrheim auch selbst den Daumen am Drücker der Fernbedienung. Mit 81 gefahrenen Runden lagen die Rathauschefs gut im Mittelfeld.

    Das Rennfieber ging in der Notkirche um, die mit der bunten Dekoration die passende Atmosphäre bot. Foto: Hannelore Nowacki


    In bester Stimmung war anschließend eine kleine Stärkung angesagt. Die Besucher der Veranstaltung wurden von fleißigen ehrenamtlichen Helfern bewirtet, auch eine gut bestückte Kuchentheke lockte. Hatten sie vorher trainiert? Bereitwillig berichteten die Bürgermeister vom Fahrspaß, den sie bei einem Treffen am Montag zuvor bei ihrem Kollegen Bersch im Keller hatten. Allerdings auf kürzerer Strecke, denn mit 40 Metern ist die vierspurige Rennstrecke bei „Race and Help“ kaum zu übertreffen. Das Startgeld von 100 Euro pro Mannschaft wird bei den Schüler- und Jugendteams von Sponsoren übernommen. Das Viererteam der Jugendfeuerwehr aus Lampertheim Mitte wurde von ihren Unterstützern angefeuert und kamen auf Platz 6. In ihren orangefarbenen Poloshirts fielen die von Energieried gesponserten „Energy Kids“ auf. Auf der kostenlosen Trainingsbahn hatten Leonie, Paul, Luisa und Melissa ein paar Runden gefahren, um dann energiegeladen ins große Rennen einstiegen. Auf der Bühne glänzten drei Siegerpokale für die erstplatzierten Mannschaften, die Karl-Heinz Kröger gespendet hatte. Mit 92 gefahrenen Runden hatte sich das Team „911“ den ersten Platz verdient, nur 8,369 Sekunden dauerte ihre schnellste Runde – exakt durch die professionelle Zeitnahme gemessen. Die „Stars of Africa“ mit 91 Runden kamen auf Platz 2. Die „Brake Racer“ auf Platz 3 hatten in der vorgegebenen Zeit von 16 Minuten 89 Runden geschafft. Nur Sekundenbruchteile trennte die „Wilde Wutz“ vom dritten Platz. Hochbetrieb war an den Rennsimulatoren, an denen junge und ältere Rennfahrer über die Strecken jagten. Einen Ansturm erlebten die Jugendkoordinatoren Peter Hoffmann und Fahri Erfiliz von der Polizeidirektion Südhessen auf der Bühne mit der Reaktionswand. Die älteren Testwilligen konnten außerdem mit der „Rauschbrille“ erfahren, wie sich unterschiedliche Drogen- und Alkoholwerte auf die Reaktionszeit und das Befinden auswirken. Fans des Lampertheimer Rennfahrers Marvin Dienst fieberten auf die Autogrammstunde am Nachmittag hin. Jedes Jahr kommt der Erlös von „Race and Help“ aus Startgeldern, Spenden und Bewirtung einem sozialen Zweck zugute. Diesmal wird die Caritas zur Unterstützung hilfsbedürftiger Senioren bedacht. Hannelore Nowacki

     

     

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