Unterstützer kommen beim Jahrestreffen der Diakonie-Stiftung zusammen
„Großes Dankeschön für die kleinen Schritte"
Der Vorstand der Diakonie Stiftung hatte alle Zustifter zum Jahrestreffen eingeladen und informierte über bereits bestehende und geplante Projekte. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM - Drei Jahre ist er alt - und auch in 2016 ist er wieder gewachsen. Die Rede ist vom Stifterbaum der Diakonie Stiftung, der symbolisch für das stetige Wachsen der Zahl der Unterstützer stehen soll. Dieser hat direkt vor der Diakoniestation seinen Platz seit Gründung der Stiftung in 2013 gefunden. Dort werden alle Stifter namentlich, sofern gewünscht, aufgeführt. Auch zum diesjährigen Jahrestreffen, bei dem der Vorstand den Kontakt zu den Stiftern halten will und zu dem nicht nur die neuen Stifter eingeladen waren, konnte der Vorstand ein ordentliches Wachstum des Stiftungskapitals vermelden. Vier neue Zustifter, darunter die Firma Comflash, die Firma Heinz Daurer & Söhne, Erika Krämer-Tomczak sowie die Volksbühne Lampertheim, sind 2016 dazugekommen. Einer davon, Erika Krämer-Tomczak, konnte das Vorstandsmitglied Martina Seelinger die Stifterurkunde gleich beim Jahrestreffen überreichen. Hier haben wir einmal im Jahr die Gelegenheit, uns bei unseren Zustiftern zu bedanken und können persönlich berichten, wofür wir das Geld ausgeben“, erklärte Seelinger. So sei im vergangenen Jahr ein Sprachkurs für Asylbewerber finanziert worden. Außerdem habe die Stiftung ein neues Auto für die Tagesbetreuung angeschafft, das erste große Projekt der Stiftung. „Für die Tagesbetreuung selbst haben wir kein Geld mehr zuschießen brauchen“, berichtete Seelinger stolz, diese trage sich bereits alleine. Geplant ist ein weiteres Projekt, welches Christa Gerhardt kurz vorstellte. So soll ein integrativer Treff für junge Menschen, Jugendliche und Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf eingerichtet werden. Die Symbolik des Baumes, positioniert an einer lebendigen, öffentlichen Straße, brachte auch Dekan Karl Hans Geil, der für das Vorstandmitglied Pfarrerin Sabine Sauerwein eigesprungen war, in seinen Grußworten zum Ausdruck. „Die Straße steht für Unterwegssein, der Baum steht für Beständigkeit“, so Geil. Mit der Zustiftung hätten die Menschen etwas gegeben, das über die Zeiten bleibe, wirke und anderen zu Gute komme. Den Grundstock der Stiftung spendete Herta Albrecht. Sie vermachte der ökumenischen Diakoniestation Lampertheim ihr Grundstück, welches verkauft wurde und dessen Erlös den Grundstock der Stiftung bildete. Bis 2016 ist das Stifterkapital nach weiteren Zustiftungen in 2015 in Höhe von 8.500 Euro sowie einer großen Einzelstiftung in 2016 in Höhe von 111.000 Euro auf insgesamt 431.000 Euro angewachsen. „Wir bedanken uns bei den neuen Zustiftern und allen Wiederholungstätern, denen, die immer mal wieder etwas spenden“, schloss Seelinger. Nachahmer sind bei der Diakonie Stiftung herzlich willkommen! Eva Wiegand