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  • Do., 07. September 2017, 14:44 Uhr
    Antrag wird in Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Bürstadt beraten

    GRÜNE wollen Verwendung von Pestiziden verringern

    BÜRSTADT – Bei einer Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) von rund 400 Proben konnte eine eindeutige Anreicherung von Glyphosat im Urin festgestellt werden. 2001 ließ sich der Stoff im Urin bei nur zehn Prozent der studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachweisen. Im Jahr 2015 waren es 40 Prozent. Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid in Deutschland. Das UBA setzt sich generell dafür ein, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern. Der massive Einsatz von Glyphosat und anderen Herbiziden lässt auch die Pflanzenwelt auf Feldern und Wiesen verarmen – mit entsprechenden Folgen für die Tierwelt. Zurzeit existieren unterschiedliche Auffassungen zur Sicherheit von Glyphosat. So wurden DNA- und chromosomale Schäden bei humanen Zellen nach Glyphosatbehandlung ermittelt. Genotoxizität wurde auch von Wissenschaftlern festgestellt. Nach Auffassung der WHO-Kommission IARC kann Glyphosat eine große Zahl kanzerogen (Krebs erregende) Effekte einschließlich direkter Schädigung von DNA und sensitiver Zellen auslösen. Von den zulassenden Behörden werden diese Untersuchungen und Studien nicht akzeptiert. Inwieweit die zulassenden Behörden von den Hersteller durch Lobbyisten beeinflusst werden kann laut den GRÜNEN in Bürstadt nur vermutet werden. Um die Bürger der Stadt Bürstadt zu schützen, haben die GRÜNEN den Antrag auf einen freiwilligen Verzicht in die politischen Gremien eingebracht. Dieser wird am Mittwoch im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss beraten. zg

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