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  • Di., 10. November 2015, 12:37 Uhr
    11. Realschultag für Schüler der 8. Klasse in Lampertheim / Erstmals Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule dabei

    Gut informiert in die Zukunft

    Die Information über die Jugendhilfeeinrichtungen in Lampertheim und im Kreis Bergstraße stand im Mittelpunkt des Projekttages für die 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim – so wie hier am Stand der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreis Bergstraße. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - Bereits zum elften Mal fand am Dienstag der Projekttag für Schüler der 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim statt. Die „Kooperation Lampertheim" , eine Arbeitsgemeinschaft von Institutionen innerhalb der Spargelstadt, die Jugendangebote leisten, bietet den Schülern an diesem Tag die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Jugendhilfeangebote in Lampertheim zu verschaffen und die Institutionen und Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen. Der Realschultag ist eine Initiative, die aus der Projektwoche für Hauptschüler hervorgegangen ist und die seit 2005 stattfindet.

    Rund 90 Schüler des Realschulzweiges der Alfred-Delp-Schule sowie erstmalig 60 Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule fanden sich am Dienstag in der Zehntscheune ein, um die verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen ihrer Heimatstadt kennen zu lernen und durch eine aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Problemfeldern eigene Standpunkte zu finden.
    „Außerdem sollen durch den persönlichen Kontakt mit den einzelnen Mitarbeitern Schwellenängste und Vorurteile gegenüber den Institutionen abgebaut werden und die Inanspruchnahme der Hilfe für die Jugendlichen erleichtert werden", betonte Silke Reis von der Stadtjugendpflege. „Es ist etwas neues, so viele Schüler begrüßen zu dürfen”, freute sie sich über die Resonanz für den Projekttag.
    „Ich wünsche mir für Euch, dass Ihr die Beratungsstellen nie in Anspruch nehmen müsst. Aber wenn es so sein wollte, wisst Ihr nach diesem Tag, wo Ihr sie findet”, stellte Bürgermeister Gottfried Störmer die Bedeutung des Tages in den Vordergrund.
    Mit der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes, dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen, der Jugendgerichtshilfe, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreis Bergstraße, der AWO Jugend- und Drogenberatung Prisma, der Schuldnerberatung, der Familien- und Sexualberatung Pro Familia und der Stadtjugendpflege der Stadt Lampertheim gewähren unterschiedlichste Institutionen Einblick in die Arbeit.
    Zunächst konnten sich die Jugendlichen an Ständen kurz über die Arbeit der einzelnen Einrichtungen informieren, bevor sie sich entscheiden mussten, welche sie gerne näher kennen lernen würden. In Kleingruppen ging es dann direkt in die Einrichtungen, um vor Ort zu sehen, wie dort gearbeitet wird. Benjamin Kloos

     

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