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  • Do., 29. Januar 2015, 17:48 Uhr
    Staatssekretär Werner Koch überbrachte Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro an die Bürgermeister von Bürstadt, Lampertheim, Einhausen und Lorsch

    Gute Internetversorgung dank Interkommunaler Zusammenarbeit

    Gemeinsam für eine bessere Internetversorgung: Werner Koch, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (4.v.l.), übergab einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro für die Interkommunale Zusammenarbeit für den Breitbandausbau an die zuständigen Bürgermeister Barbara Schader (Bürstadt; 4.v.r.), Gottfried Störmer (Lampertheim; Mitte), Christian Schönung (Lorsch; 2.v.l.)) und Helmut Glanzner (Einhausen; 3.v.r.). Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT/LAMPERTHEIM/EINHAUSEN/LORSCH - In Lampertheim, Bürstadt, Lorsch und Einhausen herrscht in Bezug auf schnelle Internetverbindungen noch eine Zweiklassengesellschaft - dies soll eine Interkommunale Zusammenarbeit zwischen diesen vier Gemeinden in Bezug auf die

    Breitbandversorgung schnellstmöglich ändern: Mindestens 50 mbit/Sekunde flächendeckend für alle vier Kommunen ist das erklärte Ziel.

    Am Donnerstag konnten die Bürgermeister der vier Kommunen - Barbara Schader (Bürstadt), Gottfried Störmer (Lampertheim), Christian Schönung (Lorsch) und Helmut Glanzner (Einhausen) - im Stadthaus in Lampertheim aus den Händen von Werner Koch, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro für dieses Projekt entgegennehmen - ein wichtiger Schritt in die zeitnahe Verwirklichung. Ein weiterer soll Ende Februar folgen, denn dann wird das Ergebnis der Machbarkeitsstudie verkündet. Schon jetzt deutet sich an, dass die erforderliche Summe, die zur Realisierung benötig wird, weit unter den acht Millionen Euro aus der ersten, 2012 in Auftrag gegeben Studie liegen wird. Denn seither hat sich gerade in diesem Bereich sehr viel getan, wussten die Mandatsträger zu berichten.

    Interkommunale Zusammenarbeit zukunftsweisend

    „Das Land Hessen unterstützt mit der Rahmenvereinbarung zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit als bisher einziges Bundesland die Interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden", betonte Staatssekretär Werner Koch. „Für die Landesregierung stellt diese eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Kommunen dar. Ziel muss es dabei sein, den Service und die Bürgerfreundlichkeit beizubehalten, möglichst sogar noch zu erhöhen. Genau dies ist hier der Fall." Denn durch den Breitbandausbau wird eine verbesserte Nutzung moderner Medien für die Einwohner sichergestellt und die Voraussetzungen für den Erhalt bzw. die Neuansiedlung von Unternehmen geschaffen.

    „Die Kooperation dient also der Erhaltung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit dieses Standortes. Wir freuen uns zudem, dass die Interkommunale Zusammenarbeit hier langfristig angelegt ist und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung", schloss Koch, bevor er den Förderbescheid an Barbara Schader, Gottfried Störmer, Christian Schönung und Helmut Glanzner überreichte.

    „Danke für die Unterstützung"

    „Wir leben Interkommunale Zusammenarbeit", stellte Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer, dessen Gemeinde die Federführung bei dem Projekt übernommen hat, klar. „Wir wollen gemeinsam eine Breitbandversorgung für unsere Kommunen erarbeiten und erzielen, auch und gerade im Sinne unserer insgesamt 68.000 Bürger. Dabei ist es äußerst sinnvoll, dies mit gemeinsamen Kräften zu tun und zu stemmen. Dies ist bisher sehr erfolgreich geschehen und daher freuen wir uns, dass diese Zusammenarbeit anerkannt und gefördert wird. Dieses erste Projekt der Interkommunalen Zusammenarbeit wird uns zudem sicherlich die Türen zu vielen weiteren öffnen, ganz im Sinne unserer Bürger."

    Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf hofft, das hier ein Erfolgsmodell entsteht. „Erfolg hat immer viele Väter. Und so hat auch die Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) ihren wichtigen Beitrag geleistet, hat sie doch die Initialzündung gegeben. Zumal die WFB alle Kommunen des Landkreises beinhaltet und somit ein wunderbares Beispiel Interkommunaler Zusammenarbeit ist."

    Einen Dank richteten alle Beteiligten an den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer, der sich „intensiv für dieses Projekt eingesetzt und eingebracht hat."

    Positive Nachricht für Rosengarten und Hofheim

    Eine gute Nachricht gibt es bereits für die beiden Lampertheimer Stadtteile Hofheim und Rosengarten: Diese gehören mit ihrer Telefonvorwahl 06241 zum Telefonnetz von Worms - und dieses wird derzeit vom zuständigen Betreiber Telekom ausgebaut, so dass diese beiden Gemeinden bereits in den kommenden Tagen den Zugang zu schnellem Internet erhalten werden.

    In Biblis und Groß-Rohrheim, die anfangs ebenfalls Interesse an der interkommunalen Zusammenarbeit bezüglich der Breitbandversorgung hatten, wurden lokale Lösungen mit dem örtlichen Netzanbieter gefunden. Benjamin Kloos

     
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