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Di., 30. August 2016, 22:45 Uhr
Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ feierte zweites Hoffest im Jubiläumsjahr
Gute Stimmung mit Musik – und keiner isst allein
Gut gefüllte Teller und gute Stimmung, dazu schönes Sommerwetter und Musik – die gelungene Mischung für das zweite Hoffest der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ im Jubiläumsjahr. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Ein Glücksjahr ist es für die Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ – schon beim Jubiläumshoffest zum 10-jährigen Bestehen im Mai lachte die Sonne und am Dienstag war das Wetter auch wieder perfekt. Die Hitzewelle hatte rechtzeitig eine Pause eingelegt und auch der Lampertheim er Wind zeigte sich von seiner besonders freundlichen Seite. Ein wunderbarer Duft wehte den Gästen Appetit anregend entgegen, das Grillteam hatte immer genügend Steaks und Bratwurst frisch und essfertig auf der Pfanne. Mit gut gefüllten Tellern gingen die Gäste zu Tisch, um dort in geselliger Runde zu speisen. Der gut sortierte Getränkestand versorgte die Gäste mit Wein und Bier und sowie allerlei Durstlöschern. Nach eigenem Rezept hatte Fachdienstmitarbeiterin Stephanie Rapp diesmal eine leckere Pfirsichbowle angesetzt, darauf wies Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Lampertheimer Seniorenbeirates, hin. Im Mai beflügelte eine Erdbeerbowle die Stimmung. Jubiläumspreise für Essen und Getränke, Kaffee und Kuchen schonten den Geldbeutel. Erst nach dem Mittagessen sollte sich die Tür zum Kuchenparadies öffnen. Monika Krings, eine der freundlichen „Blauen Engel“ im Einsatz zum Wohle der Gäste, hatte den Schlüssel in der Tasche. „Sonst gäbe es hier schon Gedränge“, wusste sie aus Erfahrung. Musiker Horst aus Worms packte seine Trompete aus und mischte sich unter das Publikum in den beiden Zelten, mit seiner flotten Musik am Keyboard animierte er die Gäste zum Tanzen. Bis zum Feierabend werde er spielen, ließ Horst Herrmann wissen. Lieder wie „I sing a Lied für di“ und „Hände zum Himmel“ gehörten um Gute-Laune-Repertoire. Niemand ist allein und keiner isst allein – ein erfolgreiches Konzept beim Hoffest. Bürgermeister Gottfried Störmer hatte dem Hoffest schon zu Beginn seinen Besuch abgestattet, zur Mittagszeit begrüßte die Seniorenbeiratsvorsitzende Hellmuth mit Mikrofon den Ersten Stadtrat Jens Klingler und Fachdienstmitarbeiter Michael Harres. Zwischen Mittagessen und Kaffeezeit hatte der Seniorenchor unter der Leitung von Evelyne Hein geplant, ein besonders schönes Lied zu singen: „Wenn das Wasser im Rhein goldener Wein wär“. Je nach Tagesform singen im Chor bis zu zwanzig Senioren. Ehrenamtlich im Einsatz waren am Dienstag insgesamt 30 „Blaue Engel“ und weitere Helfer auch zum Auf- und Abbau der Zelte, die meisten weit über 70, einige sogar weit über 80 Jahre alt. Eine bemerkenswerte Leistung, wie Gerlinde Hellmuth und Evelyne Hein im Gespräch mit dem TIP deutlich machten. Hannelore Nowacki