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  • Mo., 24. September 2018, 11:46 Uhr
    Nichts zu holen gegen die Gäste aus Aschaffenburg/ Zweite Mannschaft hingegen sicherte sich Erfolg gegen die TG Rimbach

    Hausherren spielten zu brav

    LAMPERTHEIM - Für die Lampertheimer Kegler war auch im zweiten Heimspiel der Kegelbundesliga nichts zu holen. In der Biedensandhalle waren die Gäste von Bahnfrei Damm Aschaffenburg vor knapp 100 Zuschauern eine Nummer zu groß für die, zu brav spielenden Hausherren. Mit einem neuen Bahnrekord deklassierten die Gäste die Spargelstädter im wahrsten Sinne des Wortes. Hoch motiviert begannen die Lampertheimer die Partie. Holger Thiemig startete mit starken 266 Holz und wurde durch Bernd Günderoth ordentlich unterstützt. Schwerer kam hingegen Steffen Back ins Spiel. Unentschieden bedeutete dies nach dem ersten Durchgang. Back steigerte sich in Durchgang zwei mit seinen 250 Holz und auch Thiemig und Günderoth kegelten ordentlich auf. Insgesamt nur vier Zähler betrug der Rückstand zu diesem Zeitpunkt und die Rechnung, solange wie möglich auf Augenhöhe mit dem Gegener mitzuhalten, wurde umgesetzt. Holger Thiemig ließ danach zwei weitere gute Durchgänge folgen, doch sein Gegenspieler Chistoph Zöller, der mit 1019 Holz Tagesbestleistung erzielte war an diesem Tag für ihn nicht zu halten. Insgesamt 967 Holz sammelte Holger Thiemig für sein Team, gab damit 52 Zähler ab, und war damit stärkster Lampertheimer Kegler. Steffen Back spielte auf den letzten 100 Wurf gut ab und hievte sich trotz der ersten schwächeren Bahn auf insgesamt 940 Holz. Sein Gegenüber Patrick Lebert nahm ihm lediglich fünf Zähler ab. Bei Bernd Günderoth schien alles wieder gewohnt konstant zu laufen, doch auf der letzten Bahn lief nichts mehr zusammen und so standen für ihn am Ende nur 926 Holz. Gästekegler Emmerich Blahut nutzte dies aus und holte für sein Team 51 Zähler gegen Günderoth heraus. Mit insgesamt 108 Zählern Rückstand wurde das Lampertheimer Schlusstrio auf die Bahnen geschickt. Doch mit einer Aufholjagd wurde es nichts. Ralf Schmitt, Patrik Strech und Kevin Günderoth starteten zwar ordentlich, doch die Gäste machten in diesem Durchgang 62 Zähler gut und damit war die Entscheidung bereits hier gefallen. Patrik Strech spielte auf gleichem Niveau weiter und erkegelte sich am Ende 907 Holz. Damit gab er gegen Felix Kopp insgesamt 65 Zähler ab. Ralf Schmitt kommt derzeit nicht an die Vorjahresform heran und kam am Ende auf 922 Holz. Der Aschaffenburger Patrik Fischer machte mit seinen 1018 Holz mächtig Zähler gut. Kevin Günderoth hatte auf der zweiten Bahn seinen stärksten Durchgang und erkegelte sich 943 Holz. Theo Spangenberger nahm ihm 38 Zähler ab. Am Ende stand ein klarer 5605:5912 Erfolg für die Gäste aus Aschaffenburg, die damit einen neuen Bahnrekord in der Lampertheimer Biedensandhalle erzielt haben. Von ihrem Saisonziel Klassenerhalt müssen sich die Aschaffenburger wohl nun verabschieden, was ihnen allerdings nicht weh tun sollte. Für die Spargelstädter bedarf es einer enormen Steigerung, um nicht vorzeitig alle Chancen auf einen Klassenerhalt zu verspielen. "Momentan sind dies auf eigenen Bahnen rund 150 Holz zu wenig, was wir abliefern", so die einhellige Meinung der Verantwortlichen. Am kommenden Wochenende geht es zu den ebenfalls noch punktlosen Ettlinger Keglern, die allerdings auf ihren Heimbahnen eine hohe Hürde darstellen. Doch schon hier geht es fast um alles. Die zweite Mannschaft hingegen sicherte sich mit  5508:5327 Erfolg gegen die TG Rimbach einen klarer Erfolg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugte und begeisterte die Zweite in der Biedensandhalle. Peter Suppes, der Tagesbeste Marco Zimmermann und Thomas Geyer eröffneten stark und sorgten mit einer 225 Holz-Führung für eine Vorentscheidung. Der immer stärker werdende Kevin Münch, Karl-Heinz Fellner und Oliver Neudecker rundeten die starke Vorstellung ab und sicherten sich beide Punkte. Nach drei Spieltagen haben die Spargelstädter 4:2 Punkte auf dem Konto und fahren am kommenden Wochenende hoffnungsfroh zur Auswärtspartie gegen die SG Ladenburg/Käfertal/Dossenheim/Weinheim. Die dritte Mannschaft kam gegen die SG Laudenbach mit 5365:4830 mächtig unter die Räder. Nachwuchsspieler Justin Krämer und Armin Münzenberger konnten überzeugen, die restlichen Akteure scheiterten an den schwer zu spielenden Bahnen. Auch für die vierte Mannschaft gab es gegen Vorwärts Hemsbach 3 eine klare 2394:2536 Niederlage. Keiner der eingesetzten Spieler erreichte Normalform, so dass der Erfolg der Gäste klar und verdient ausfiel. zg

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