CULTUR COMMUNAL: Zweiter Teil des Live-Hörspiels im Rahmen von „thirty minutes of culture” online
„Hazel und die bedrohte Herde"
Das Live-Hörspiel „Hazel und die bedrohte Herde” ist das jüngste Projekt im Rahmen der Reihe „thirty minutes of culture” und der zweite Teil der Hörspielreihe. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie, der dadurch abgesagten Konzerte und der sehr schwierigen Situation vieler Künstler möchte cultur communal der Stadt Lampertheim mit einem neuen Angebot Unterstützung anbieten und trotz Veranstaltungsabsagen einen öffentlichen Auftrittsrahmen im Schwanensaal schaffen. Ziel ist es, mit professioneller technischer Ausstattung und Filmequipment Künstlern eine Plattform für Film-und Tonaufnahmen zu ermöglichen. Das Video wird bearbeitet und anschließend für einen gewissen Zeitraum auf der städtischen Homepage, bei Facebook und YouTube eingestellt bzw. verlinkt.
Unter dem Titel „Hazel und die bedrohte Herde“ ist nun ein ganz besonderes Video entstanden: Der zweite Teil einer Live-Hörspiel-Reihe.
„Das Angebot von cultur communal mit der Projektreihe thirty minutes for culture war für mich der Anstoß und die Gelegenheit, mit einer sehr geschätzten Kollegin endlich gemeinsam auf der Bühne zustehen. Nachdem ich bereits mit abendfüllenden Live-Hörspielen in den vergangenen Jahren unterwegs war und zuletzt mit der ersten Geschichte von Hazel an dem Projekt teilnehmen durfte, sollte eine zweite Geschichte von etwa 30 Minuten folgen. Wiederum ist die Geschichten auch für Kinder geeignet”, erläutert Hans-Peter Stoll. „In Live-Hörspielen verbindet sich das klassische Hörspiel, wie es viele früher von ihren Kassetten kennen, mit dem Charakter eines Live-Auftritts. Alle Figuren werden also live gesprochen und Geräusche vor den Augen der Zuschauer mit unterschiedlichen Hilfsmitteln erzeugt. In meinem Fall übernehmen nur zwei Personen alle Rollen und machen gleichzeitig die Geräusche. Die Musik wurde von mir dafür im vorhinein komponiert und produziert. Die im Hintergrund hörbaren Atmosphären sind ebenfalls zuvor vorbereitet worden und werden auf der Bühne von den Akteuren per Knopfdruck eingespielt. Eine Hintergrund-Atmosphäre stammt übrigens aus den Gärten in Lampertheim“
Die Figuren der Geschichte sind Tiere, die im deutschen Wald leben - natürlich können sie sprechen. Die vier Hauptdarsteller sind die Hasendame Hazel mit ihren Freunden, dem Raben Ramos, dem Igelweibchen Ines und dem Fuchs Florent.In der Geschichte Hazel und die bedrohte Herde wird zunächst der Fuchs Florent verdächtigt, eine Schafherde angegriffen zu haben. Doch der bestreitet das energisch und zusammen mit seinen Freunden finden sie heraus, wer der Übeltäter war. Sie versuchen alles, um die Schafherde des benachbarten Bauern zu schützen. In der Geschichte finden sich viele Information über dir Rückkehr des Wolfes in die deutschen Wälder und wie ein Zusammenleben mit Nutztieren möglich ist.
Hans-Peter Stoll ist Autor der Geschichte, er hat das Live-Hörspiel konzipiert, inszeniert und musikalisch vertont. Er ist seit vielen Jahren als professioneller Sprecher in Tonstudios und als Schauspieler und Musiker auf Bühnen unterwegs. Dagmar Bittner ist eine Hörbuchsprecherin und Schauspielerin aus Nürnberg. Mit über 200 H.rbüchern hat sie mittlerweile eine große Hörerschaft begeistert. Ihre Facetten und Spielfreude kann sie mit diesem Projekt auch wieder auf der Bühne zeigen.
Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher sagt „vielen Dank N Hans-Peter Stoll und Dagmat Bittner für die gewünschte Fortsetzung dieses außergewöHnlichen Hörspielgenusses. Ich weiß aus den Rückmeldungen unsere Jugendförderung, dass ‚Hazel‘ schon eine kleine Fangemeinde hat. Ich freue mich daher, dass wir unserem Format etwas ganz spezielles für unsere kleineren Besucher*innen weiterführen konnten. Das extra geschriebene Stück von Herrn Stoll, führt uns wieder in die Nähe unseres Waldes. Die „Gang“ um Hazel kümmert sich diesmal um eine bedrohte Schafherde. Mein Tipp: Hinhören und Schauen.” zg