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  • Mi., 13. Mai 2015, 12:48 Uhr
    Schüler der Schillerschule bepflanzten Wiese auf Friedhof / Blumen für Bienen im Mittelpunkt

    Heimische Pflanzen und Natur in Stadt zurückholen

    Die kleinen Gärtner: Gemeinsam mit den Technischen Betriebsdiensten bepflanzten Schüler der Schillerschule eine Wiese für Bienen und Insekten. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - Die Natur in die Stadt zurückzuholen - das steckt hinter dem Begriff Biodiversität, für den in Lampertheim in dieser Woche der offizielle Startschuss mit einem besonderen Pilotprojekt fiel: Auf einer Fläche auf dem Friedhof Mitte pflanzten 23 Schüler der Schillerschule am Mittwoch eine Wiese. „Es ist schön, dass Ihr uns unterstützt. Hier erlebt Ihr Unterricht vor Ort und in der Natur, was kann es besseres geben", freute sich der Erste Stadtrat Jens Klingler über die Aktion.
    Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste der Stadt Lampertheim, hatte vor einem Jahr den Auftrag bekommen, sich intensiv mit dem Thema Biodiversität zu beschäftigen und dieses umzusetzen - und dies ist auch bestens gelungen. Grundlage hierfür war ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen der Landtagswahl und ein entsprechender Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. „Wichtig ist uns hierbei, besonders heimische Pflanzen wieder dorthin zu holen, wo sie einst ansässig waren - inmitten unserer Stadt", ergänzte Klingler.
    „Vielen Dank für Eure Unterstützung", wandte sich auch Sabine Vilgis an die Schillerschüler. „Wir haben uns die Förderung der Natur und der Insekten im Stadtgebiet auf die Fahne geschrieben. Eine Blumenwiese ist für Insekten ideal, sie können sich hier über Jahre hinweg ernähren. In diesem Jahr stehen besonders die Bienen im Fokus, deshalb haben wir bienenfreundliche Blumen ausgewählt."
    Nach der Begrüßung ging es für die Schüler ans Planzen und Einsäen, bevor noch eine kleine Stärkung auf die fleißigen Helfer der Natur wartete. Am Ende bekamen die von der Aktion begeisterten Kinder alle noch eine Päckchen mit Blumensamen mit nach Hause - damit „auch dort im Kleinen die Natur nach Lampertheim zurückgeholt werden kann", wie Jens Klingler betonte. Weitere Maßnahmen sollen folgen. Der Arbeitskreis Biodiversität hat dabei ein offenes Ohr für neue Ideen und Vorschläge. Gleichzeitig würde er sich freuen, mit interessierten Vereinen oder Gruppen zusammenzuarbeiten. Als Ansprechpartner stehen die Mitarbeiter der Technischen Betriebsdienste und des Fachdienstes Umwelt der Stadtverwaltung gerne zur Verfügung, insbesondere Sabine Vilgis und Astrid Tippelt von der Grünflächenplanung der Technischen Betriebsdienste Lampertheim. Benjamin Kloos

     

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