Herrliche Ausblicke und schneebedeckte Berge: Die Hofheimer Landfrauen waren in den Alpen auf Tour. Foto: oh
HOFHEIM – Nicht weit vom Kaunatal entfernt verbrachten die Hofheimer Landfrauen in Begleitung ihrer Ehemänner bzw. Partner wunderschöne Tage. 27 Personen starteten zu einem Mehrtagesausflug in Richtung Ried im Oberinntal.
Der erste Urlaubstag führte die Ausflügler in Begleitung eines Führers in die nähere Umgebung, nämlich um Ried kennenzulernen. Danach startete die Truppe nach Samnaun, dem vielgelobten zollfreien Einkaufsparadies? Hier erkundeten die Besucher das kleine Örtchen, das vorwiegend aus Parfüm, Schmuck und Uhren-Geschäften besteht. Ein Einkauf lohnte sich aber nicht. Am späten Nachmittag kam die Truppe wieder ins Hotel. Nach einem herrlichen Abendessen und guter Unterhaltung, klang ein schöner Tag aus.
Am nächsten Morgen starteten die Ausflügler nach St. Moritz und Pontresina. St. Moritz kam nicht gut an, da dort nur Luxus und Lifestyl ist und sonst nichts besonderes. In Pontresina bestiegen die Hofheimer den Bernina-Express, der die Gruppe von 1774 Metern über dem Meeresspiegel durch atemberaubende Landschaften hinab nach Tirano 429 Meter über dem Meeresspiegel brachte. In Tirano gestärkt fuhr man mit dem Bus die Strecke wieder zurück, um die Landschaft nochmals zu genießen, sogar noch besser, da der Bus die Höhenstrasse fuhr und die Gruppe von oben einen noch besseren Ausblick war. Während der ganzen Fahrt unterhielt Reiseführer Erwin mit viel Wissenswertem über dies Gebiet und zahlreichen Witzen.
In 29 Kehren fuhren die Hofheimer am kommenden Tag die Kaunataler Gletscherstrasse hoch, vorbei am Gepatschspeicher hinauf direkt zum Weißseeferner. Hier bot sich bei strahlend blauem Himmel eine tolle Fernsicht. Einige fuhren noch mit der Gondelbahn hoch hinauf auf die Plattform. In 3108 Metern Höhe hatte man eine atemberaubende Aussicht auf die Gipfel in Österreich , Schweiz und Italien. Hier oben stand man mit einem Bein in Österreich und mit dem anderen auf italienischem Boden, bevor es Abschied nehmen hieß. Mit Dank an Busfahrer Seppel und an Ursula und Dieter Pfeifer für die hervorragende Organisation kamen die Hofheimer wohlbehalten in der Heimat an. zg