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Di., 15. März 2022, 14:15 Uhr
HILFE FÜR DIE UKRAINE: Beata Kowalska-Krzyszton und Thomas Molitor danken allen Spendern und ihrem engagierten Team / LKW bringt Spenden nach Glucholazy in Polen
„Herzlichen Dank für die wahnsinnig tolle Unterstützung!”
Die Freude über die Unterstützung seitens der Bevölkerung und vieler Firmen durch Spenden kennt keine Grenzen beim engagierten Team um Beata Kowalska-Krzyszton (2.v.l.) und Thomas Molitor (l.) – am Dienstag startet ein voll beladener LKW ins polnische Glucholazy. Foto: Benjamin Kloos
BÜRSTADT – Palettenweise stapelten sich am Dienstag Pakete mit Windeln, Nahrungsmitteln für Erwachsene und Kinder, Damenhygieneartikel, Zahnbürsten, Medikamente und vieles mehr im Hof am Silo des Agrarmarkt Engert in Bürstadt. Um 11 Uhr fuhr der LKW vor, der sich noch am gleichen Tag voll beladen mit diesen Hilfsgütern auf den Weg nach Polen und an die ukrainische Grenze ins polnische Glucholazy machte. Vor Ort werden diese nach dessen Ankunft sortiert und an die unzähligen Geflüchteten, darunter vor allem Frauen und Kinder, verteilt – Hilfe, die dort ankommt, wo sie benötigt wird.
Zu verdanken ist diese tolle Aktion, über die der TIP bereits in seiner letzten Samstagsausgabe berichtete, in erster Linie Beata Kowalska-Krzyszton und Thomas Molitor, die gemeinsam die Idee für die Hilfsaktion entwickelten. Aber beide wissen: Nichts geht ohne Helfer und nichts geht ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung und von vielen Firmen aus dem Ried. „Das ist von allen Seiten eine wahnsinnig tolle Unterstützung. Herzlichen Dank für die unzähligen Spenden und vor allem auch an die Helfer vor Ort! Wir haben zahlreiche fleißige Helferinnen und Helfer, die mit viel Engagement die gespendeten Sachen bis zuletzt sortiert und in Kisten und Kartons verpackt haben”, strahlte Thomas Molitor glücklich, aber angesichts des hohen Kraftaufwandes in den vergangenen Tagen auch sichtlich erschöpft. Bis kurz vor der Abfahrt des LKW wurde noch Hand angelegt und gepackt. Der Regen störte die fleißigen Helferinnen und Helfer dabei nicht – vielmehr wirkte er wie Freudentränen, die der Himmel angesichts dieser gelungenen Aktion vergoss. Benjamin Kloos