Mo., 17.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 30. Mai 2014, 12:29 Uhr
    Familienfest der Lukas- und Martin-Luther-Gemeinde an Christi Himmelfahrt

    „Himmlische Botschaft“ mit Fröhlichkeit trotz trüben Wetters

    Viele junge Sackhüpfer hatten Spaß am sportlichen Wettlauf. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Dosen klapperten und flogen durch die Luft. Mit aller Kraft warfen die Kinder die Tennisbälle und brachten die Dosentürme zum treffsicheren Einsturz. Ein Lutscher oder eine andere Süßigkeit waren der Lohn von Anstrengung und Spaß bei vier Treffern. „Die Kinder sind gut“, fand der Betreuer. Wer aus dem blauen Angelbassin vier Würfel zog, durfte auch in die süße Kiste greifen. Bei weniger Glück gab es immerhin ein buntes Glasnugget.  Der Rasen leuchtete in frischem Grün, bestens zum Spielen aber auch zum gemütlichen Sitzen und Verweilen geeignet. Rasant, mit fliegendem Haarschopf kamen die Sackhüpfer ans Ziel, beim freien Fall aus dem Sack war immerhin der weiche Rasen als Polster da.  Aus dem Bewirtungszelt wehten herrliche Düfte vom Grill über den Vorplatz, die appetitliche Salatbar strahlte die einladende Botschaft aus: Davon bitte ganz viel. Überall rund um die Martin-Luther-Kirche, unter freiem Himmel und gut bedacht in Zelten verbrachten die in großer Zahl gekommenen Besucher des Familienfestes unterhaltsame Stunden – bis um 18 Uhr mit einer Andacht das Fest ausklang.  Über 100 von Gemeindemitgliedern gespendete verführerische Werke liebevoller Backkunst standen genussbereit auf langen Tischen im Gruppenraum bereit. Das hochaktive Kuchenverkaufsteam blickte bereits am Nachmittag zufrieden auf die weitgehend leer gekaufte Präsentation. Im großen Gemeindesaal, mit Blick auf das bunte Treiben auf dem Kirchplatz, war das Tagescafé eingerichtet. Hinter der Kirche mit Blick über den Garten bis hin zum voll besetzten Biergarten waren die Zeltpavillons zum Basteln, Malen und für die Gesichtsmalerei aufgestellt. Strahlende Augen schauten zufrieden auf das fertige Werk. Erzieherinnen der Kindertagesstätte Falterweg, Eltern und Mitglieder des Elternbeirates betreuten die sportlichen und handwerklichen Angebote mit sichtlicher Begeisterung. Wozu braucht man Sonnenschein, wenn die Fröhlichkeit Programm ist? Beim Familienfest der evangelischen Lukas- und Martin-Luther-Gemeinde an Christi Himmelfahrt hielt sich die Sonne bedeckt, der Himmel über dem hohen Kirchturm der Martin-Luther-Kirche zeigte sich grau und soweit das Auge reichte war nicht einmal ein kleines Himmelsblau zu sehen – aber dafür war die Stimmung mitreißend gut. Von der Sektbar bis zur Eisdiele war zum Wohle der Besucher an alles gedacht. In der Jurte der Pfadfinder vom Stamm Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz freuten sich die Kinder auf das knusprige Stockbrot, das mit Gitarrenbegleitung über dem Holzkohlenfeuer seine appetitliche Farbe bekam.

    Viele schöne Armbänder entstanden aus den bunten Perlen. Foto: Hannelore Nowacki


    „Himmlische Botschaft“ war das Motto, das sich die beiden evangelischen Gemeinden für das diesjährige Familienfest gegeben hatten. In der Kirche kündete ein großes Banner an der Wand von der Vision, der sich die Gemeinde verschrieben hat: „Wir sind eine fröhliche Gemeinde, in der die Liebe Gottes spürbar und erfahrbar ist“ heißt es dort im ersten Satz. Um 10 Uhr hatte der musikalische Familiengottesdienst unter Mitwirkung von Posaunenchor, Kirchenchor, Chormosaik und der Flötengruppe Ca Capo begonnen. Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Falterweg widmeten ihre musikalische Aufführung dem Löwenzahn, der am Ende als Pusteblume in den Himmel weht. Während sich über 90 Helferinnen und Helfer um das Wohl ihrer Gäste kümmerten, die in großer Zahl zum Familienfest strömten, kehrte beim gut besuchten gut einstündigem Chorkonzert in der Martin-Luther-Kirche eine meditative Ruhe ein. Das Publikum lauschte den Stimmen der Chöre und spendete immer wieder begeistert Beifall. Die Kinderchöre Crescendo unter der Leitung von Andrea Hintz-Rettenmaier führten ein Stück aus dem Musical „König David“ auf. Elisabeth Seidl dirigierte die folgenden Chöre. Romantische Gefühle weckte der Männerchor des MGV 1840 mit Volksliedern wie „Der Lindenbaum“ und „Frühlingsgruß“. Das „Männerensemble“ brillierte mit modernen Stücken wie auch der Chor Joyful, der musikalisch mit „Wenn nicht jetzt, wann dann“ motivierte. Der Gemischte Chor dachte unter anderem an „Fröhlichkeit und leichtes Leben“. Beim bewegenden afrikanischen Lied „Siyahamba“ begleitete Helga Hoffmann den Chor auf ihrer Jembee, einer großen  handgefertigten Trommel aus Ghana, die mit ihrem vollen Klang berührte. Ein großartiger Konzertgenuss bei freiem Eintritt. Hannelore Nowacki



     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2