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Sa., 17. Juni 2017, 13:37 Uhr
Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße gibt Tipps bei sommerlicher Hitze
Hitze im Kreis Bergstraße: So lassen sich hohe Temperaturen gut ertragen
Der Sommer ist endlich da – mit heißen Temperaturen. Das Gesundheitsamt gibt Tipps um sich zu schützen. Foto: pixabay.com
KREIS BERGSTRASSE – Bereits im Frühling gab es in diesem Jahr Rekordtemperaturen und auch die kommenden Tage sollen sommerlich heiß werden. Vielen macht die Hitze zu schaffen. Die einen leiden unter starkem Schwitzen, andere klagen über Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Konzentrationsschwäche.
Gesundheitsdezernentin und Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz: „Besonders Ältere und chronisch Kranke, sowie Kleinkinder sind nach dem Verlust von Flüssigkeit und Salzen bei den hohen Temperaturen gefährdet. Um die Auswirkungen auf die Gesundheit so niedrig wie möglich zu halten, haben wir einige Hinweise und Tipps für heiße Tage zusammengestellt.“
Darauf sollte man bei Hitze achten:
Viel trinken: An heißen Tagen soll man viel trinken. Dabei sollten alkoholische Getränke vermieden und stattdessen Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees in Zimmertemperatur aufgenommen werden. Die Flüssigkeitszufuhr sollte für Herz- und Nierengesunde circa zwei bis drei Liter pro Tag betragen.
Frische Salate sowie Früchte und Gemüsesuppen tragen zur Flüssigkeits- und Mineralstoffaufnahme bei. Die Räume sollten durch (Außen)-Jalousien vor Sonneneinstrahlung geschützt und am besten morgens bzw. abends gelüftet werden. Wenn möglich, sind alle wärmeproduzierenden Geräte abzuschalten.
Im Freien ist unbedingt auf eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutz der Haut zu achten. Am besten sucht man schattige Plätze auf. Längere Aufenthalte in geparkten Autos sind gefährlich. Und: Abkühlung lässt sich zudem durch feuchte Kompressen auf Stirn und Nacken sowie lauwarme Duschen erzielen.
Richtiger Umgang mit Nahrungsmitteln
Bei Hitze ist auch auf die Einhaltung der Hygiene im Umgang mit Nahrungsmitteln zu achten, um Infektionen unter anderem mit Salmonellen zu vermeiden. Salmonellen sind äußerst überlebensfähig, lassen sich beispielsweise durch Einfrieren von Speisen nicht abtöten. Daher ist es angeraten, Lebensmittel, die reich an Wasser bzw. Eiweiß sind, im Kühlschrank aufzubewahren. Die Garzeit sollte mindestens zehn Minuten bei über 70 Grad Celsius betragen. Zudem liegt ein besonderes Augenmerk auf der Händehygiene.
„Sollten Sie weitere Fragen zum Umgang mit Hitze oder zu Salmonellen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an das Kreisgesundheitsamt“, empfiehlt die Erste Kreisbeigeordnete. zg