
LAMPERTHEIM – An drei Tagen über Ostern stand im Weidweg beim Reit- und Fahrverein Lampertheim (RFV) der Pferdesport mit hochklassigen Springprüfungen bis zur Klasse S mit Stern und Nachwuchsprüfungen bei freiem Eintritt in der Publikumsgunst ganz oben. Zuschauer und Reiter wurden beim traditionellen Frühjahrsturnier vom Wetter mit viel Sonne verwöhnt. Allerdings kam am Sonntag starker Wind auf, im Parcours mussten daher Sandsäcke die Hindernisse vor dem Umwehen schützen. Der Verein dankt der Freiwilligen Feuerwehr Lampertheim für die Bewässerung der Sandplätze und RWE Biblis fürs Ausleihen der zugehörigen Pumpe. Das eigene Wasserfass auf dem Traktor war während des Turniers kaputt gegangen. Alles in allem war der Verein mit dem Wetter, der Zuschauerresonanz und der reibungslosen Organisation dank der vielen Helfer sehr zufrieden, wie die 2. Vorsitzende und Pressesprecherin Cora Wunder mitteilte. Auch wirtschaftlich sei es für den Verein gut gelaufen. Gerne ließen sich die Besucher von der abwechslungsreichen Speisekarte und der gut bestückten Kuchentheke verführen. Auch den Hunden der Besucher gefällt das Ambiente, sie müssen sich aber an der Leine führen lassen. Rund 500 Anmeldungen aus der Region, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern und Thüringen verzeichnete die Meldestelle. Eine besondere Attraktion war das Barrierenspringen mit sechs Hindernissen auf dem Parcours am Ostersamstag, das viele Zuschauer anlockte.
Foto: Hannelore Nowacki
Nachdem das Barrierespringen bereits vor einem Jahr bei Reitern und Zuschauern punkten konnte, setzte der RFV nun zum zweiten Mal auf diesen Programmhöhepunkt. Die 15 Teilnehmer traten im K.o.-System gegeneinander an, wobei die Balken der sogenannten Barriere immer höher gelegt wurden, eine spektakuläre Steigerung von Runde zu Runde bis der letzte Reiter die höchsten Balken fehlerfrei passiert. In der zweiten Runde waren drei Paare nicht mehr dabei. Von Sprecher Volker Wurzbacher aus Neustadt erfuhren die Zuschauer informative Details zu den Teilnehmern. Das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro wurde zwischen Sieger und Platzierten aufgeteilt. Der Lampertheimer Lokalmatador Denis Kühn kam mit neuem Pferd auf den 9. Platz beim Barrierenspringen. Cora Wunder vermutet, dass es mit dem eigenen Pferd, das derzeit verletzt ist, besser gelaufen wäre. Denn diese Disziplin erfordere Mut, Präzision und großes Vertrauen zwischen Pferd und Reiter. Zur Belohnung fehlerfreier Durchläufe spendeten die Zuschauer kräftig Applaus. Bei der Springprüfung Klasse L war der Lampertheimer Jan Kühn-Garbers mit dem 3. Platz und dem 6. Platz erfolgreich. Am Montag beim S-Springen lief es für David Will gut – er belegte bei der Springprüfung in der Klasse M mit drei angemeldeten Pferden die Plätze 1 bis 3 und zudem in der Punktespringprüfung der Klasse S den 1. und den 3. Platz. Die Turnierleitung hatten die 1. Vorsitzende Christa Mrotzek und die 2. Vorsitzende Cora Wunder.
Hannelore Nowacki












































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