Pfadfinder holten das Friedenslicht aus Bethlehem nach Lampertheim
Hoffnungsschimmer in unruhigen Zeiten
LAMPERTHEIM – Toleranz, Achtung, Rücksicht, Gesprächsbereitschaft, Vertrauen – mit diesen abstrakten Begriffen versuchte Kuratin Elisabeth van de Bovenkamp zu erklären, was es bedeutet Friede zu haben und in friedvollem Umgang zu leben. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Weltgeschichte sei das Festhalten an Werten sehr wichtig. Viele Menschen waren zur Sankt Andreas-Kirche gekommen um das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. In diesem Jahr steht es im Zeichen der „Hoffnung und Sehnsucht nach Frieden in der Welt" und könnte in seiner Bedeutung von keinem aktuelleren Wert sein. Es wurde von den Sankt Georgspfadfindern vom Stamm Guy de Larigaudie in Mainz abgeholt und an alle Menschen verteilt. Die Flamme wurde zuvor in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am dritten Adventssontag in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Meike Paul
Sankt Georgspfadfinder vom Stamm Guy de Larigaudie brachten das Friedenslicht nach Lampertheim. Foto: Meike Paul