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  • Mo., 16. September 2019, 10:59 Uhr
    SG Lampertheim startet mit drei Siegen/ Zweite mit Herzschlagfinale

    Holpriger Start mit gutem Ausgang

    Patrik Strech war tagesbester Lampertheimer in der Bundesligabegegnung gegen SG Kelsterbach. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Für die Lampertheimer Bundesligakegler startete die Saison mit einer kniffligen Auswärtsaufgabe in Kelsterbach. Auf dem Papier gingen die Spargelstädter als Favorit in diese Partie, da sie bei den bisherigen Begegnungen gegen die Hessen noch nie als Verlierer von den Bahnen gingen. Allerdings war Überheblichkeit in dieser Partie schon alleine wegen der anspruchsvollen Bahnen nicht angebracht.

    Bei der über vier Bahnen ausgetragenen Begegnung eröffneten die beiden Oldies die neue Saison. Bernd Günderoth und Ralf Schmitt begannen verhalten. Besonders Schmitt fand kein Mittel auf dem Kelsterbacher Geläuf und startete mit schwachen 411 Zählern auf der ersten Teilstrecke. Auch Bernd Günderoth hatte schwer zu kämpfen und begann mit 442 auf den ersten 100 Wurf. Dennoch war keine Auswechslung angebracht, da die Gastgeber die Chance, sich abzusetzen, verpassten und der Rückstand mit 24 Holz überschaubar blieb. Ralf Schmitt blieb ruhig und kämpfte sich am Ende auf mäßige 845 Holz, mit denen er „nur“ 45 Zähler gegen Daniel Ordulj abgeben musste. Auch Günderoth spielte konzentriert zu Ende und ließ gegen Benedikt Macion nur 5 Zähler liegen.

    Mit 50 Zählern Rückstand und einigen Sorgenfalten gingen für Lampertheim Niklas Schulz und Patrik Strech auf die Bahnen. Bereits auf der ersten Bahn machten sie die ersten Zähler gut und ihnen war anzumerken, dass sie die Wende schaffen wollten. Schulz spielte weiter konstant und hatte auf der dritten Bahn sein Highlight. Am Ende lief er bei ordentlichen 927 Holz ein und macht gegen Maximilian Seib insgesamt 56 Zähler gut. Patrik Strech steigerte sich ebenso und avancierte mit vier gleichmäßig starken Durchgängen und insgesamt 953 Holz zum besten Kegler der Partie. Insgesamt machte er 59 Zähler gegen Torben Jammer gut. Mit 65 Holz Vorsprung gingen Holger Thiemig und Kevin Günderoth auf die Bahn und stellten gleich bei den ersten 50 Wurf den Erfolg für die SG sicher. Thiemig startete mit starken 260 Holz und wurde von Kevin Günderoth unterstützt. Im Mittelabschnitt ließ er ein paar Zähler liegen, doch die Schlussbahn erwischte er gut und lief bei insgesamt 948 Holz ein. Gegen Frank Hoffmann erspielte er ein Plus von 96 Zählern. Holger Thiemig hatte auf seiner dritten Bahn einige Probleme, spielte aber mit 932 Holz insgesamt gewohnt stark auf. Gegen den besten Kelsterbacher, Holger Dama, machte er noch sechs Zähler gut. Am Ende stand ein 5328:5495 Arbeitssieg gegen die Hessen. Die Lampertheimer werden sich in ihrem ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Bad Soden-Salmünster allerdings mächtig steigern müssen. Mit 6170 Holz ließ die Mannschaft um Stefan Schwan Holz auf heimischen Bahnen mächtig aufhorchen. Doch mit dem Erfolg lässt sich diese Aufgabe für die Spargelstädter erwartungsfroh angehen. Ein Herzschlagfinale gab es für die Zweite zum Saisonstart bei Edelweiß Mannheim. Die über sechs Bahnen führende Partie war nichts für schwache Nerven. Für Lampertheim eröffneten Nachwuchshoffnung Justin Krämer, Kevin Münch und Peter Suppes. Für Justin Krämer war es an diesem Tag kein Selbstläufer auf den Waldhöfer Bahnen, kämpfte sich aber bravourös auf 850 Holz. Kevin Münch startete verhalten, kam aber Dank 243 Holz im zweiten Durchgang am Ende auf ordentliche 892 Zähler. Peter Suppes hatte ebenfalls 150 Wurf zu kämpfen, brachte sich aber mit seiner Schlussbahn auf insgesamt 909 Zähler und hielt den Rückstand bei 56 Holz überschaubar. Karl-Heinz Fellner, Steffen Back und Thomas Geyer machten sich auf, die Partie noch zu drehen. Der Rückstand blieb allerdings bis 100 Wurf vor Ende der Partie recht konstant. Den ersten Angriff der Lampertheimer wehrten die Gastgeber im dritten Durchgang noch ab, in welchem Thomas Geyer mit 256 glänzte. Auf der Schlussbahn waren noch 38 Holz aufzuholen. Die Spargelstädter legten mit Steffen Back, Karlheinz Fellner und dem tagesbeste Lampertheimer Thomas Geyer ein Feuerwerk auf die Bahnen und spielten sich heran. Zum Schluss hatten die Gastgeber mit dem letzten Wurf noch die Möglichkeit zum Sieg, vergaben diese allerdings. Der 5441:5444 Erfolg war unter Dach und Fach und so konnte auch die Zweite mit beiden Punkten nach Hause fahren. Die vierte Mannschaft gewann ihre Partie in der Biedensandhalle gegen BSC Heidelberg klar mit 2518:2355. Die Hausherren waren in allen Belangen überlegen und hatten in Karl Jeude, Günter Richter, Oliver Beisel und Manfred Röhrig ihre besten Akteure. zg

     

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