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Mo., 19. September 2016, 09:38 Uhr
Osteoporose-Gruppe zum Freiwilligentag im Haus Dominikus
Humorvolle Nachmittagsunterhaltung mit Margit Selb als Moderatorin
Zum Freiwilligentag hatte die Osteoporose-Gruppe ein unterhaltsames Programm mit Kaffee und Kuchen für die Bewohner der Seniorenresidenz Haus Dominikus vorbereitet. Mit Gymnastik und Frohsinn bieten sie jeden Montag den porösen Knochen die Stirn, einmal im Monat treffen sie sich zur Geselligkeit. Siebzehn Mitglieder hat die Gruppe insgesamt. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Margit Selb und ihre Osteoporose-Gruppe hatten sich zum Freiwilligentag auf ein großartiges, zweistündiges Unterhaltungsprogramm für die Bewohner im Haus Dominikus in der Anne-Frank-Straße vorbereitet. Den zwölf in Gymnastik und Geselligkeit geübten Damen ging es vorrangig um die gute Stimmung - Singen, Spiele und gemütliches Kaffeetrinken standen auf dem Programm, den Kuchen hatten sie gespendet. Aber sie wollten auch Gymnastik für alte Menschen vorführen und zeigen, wie man in Bewegung bleibt. In der Cafeteria waren alle Plätze belegt, einige Senioren kamen im Rollstuhl. Schon vor einigen Wochen hatte Margit Selb Kontakt zur Heimleitung aufgenommen und Plakate aufgehängt. Wenn Margit Selb „ein paar lustige Sachen“ erzählt, so wie man sie von der Fastnacht und vom bunten Nachmittag beim Spargelfest kennt, dann gibt es beim Lachen kein Halten mehr, dann rollen mitunter sogar die Lachtränen. Genau das hatte sie vor. Wie der Witz liegt ihr auch der herzliche Charme im Blut, der Kontakt zu den Bewohnern war dann schnell hergestellt. Eingeplant war eine besondere Überraschung – Thomas Wörner von der Musiker-Initiative Lampertheim kam zum gemeinsamen Singen. Erst vor wenigen Wochen bei „Rock am See“ entfachte der Sänger beim Publikum das Feuer der Begeisterung. Zum Abschluss des unterhaltsamen Nachmittags wollte er das Lied „Bis zum nächsten Mal“ singen. Der unterhaltsame Nachmittag fing etwa eine halbe Stunde später an als geplant, nachdem sich die Betreuung in der Zeit vertan hatte. Hannelore Nowacki
Margit Selb hatte schon vor dem gemütlichen Kaffeetrinken Kontakt zu den Bewohnern gefunden. Foto: Hannelore Nowacki