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Di., 30. September 2014, 11:43 Uhr
Konzert „Beatles vs. Stones – Auf welcher Seite warst Du?“ begeisterte Lampertheimer Publikum
„I wanna hold your hand“ oder „Let's spend the night together“
Frank-Willi Schmidt, Matthias Klöpsch, Helmut Wehe (v.l.) und Dominik Götz glänzten als die Beatles. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Am Samstag nahmen die Musiker-Initiative Lampertheim (MIL), EnergieRied und cultur communal am Samstagabend ihr Publikum mit auf eine ganz besondere Reise in die Vergangenheit. Seit den frühen 1960er Jahren polarisierten bis heute keine zwei Bands mehr die Musikbegeisterten weltweit als die Beatles aus Liverpool und die Rolling Stones aus London. Waren die „Fab Four“, wie die Beatles auch genannt werden, die britische Vorzeigeband, glänzten die Stones besonders durch Empörung über deren Texte und rebellische Art. Diesen Gegensätzen widmeten sich die Lampertheimer Musiker und unter dem Motto „Beatles vs. Stones – Auf welcher Seite warst Du?“ entstand ein ganz besonderes Musikerlebnis. Als Veranstaltungsraum wurde bewusst die Werkhalle der EnergieRied gewählt, um so das Industrie-Feeling der damaligen englischen Arbeiterviertel ein wenig nach Lampertheim zu bringen. In mehreren Sets wechselten sich Matthias Klöpsch, Helmut Wehe, Frank-Willi Schmidt und Dominik Götz als brave Beatles mit den wilden Stones alias Matthias Kunitz, Joachim Sum, Hans-Jürgen Götz, Hans Heer und Benjamin Ihrig ab.
Während Helmut Wehe mit Pilzfrisur-Perücke einen fast perfekten Paul McCartney mimte, übernahm auf der anderen Seite Joachim Sum mit Strubbelfrisur den Part des Rhythmusgitarristen Keith Richards. Auch Kunitz stand seinem Vorbild Jagger in Gestik und Bühnenpräsens in nichts nach.
In den einzelnen Sets durchlebte das Lampertheimer Publikum die musikalischen und zeitgeschichtlichen Epochen, auch die der Bands. Standen die Beatles am Anfang noch in braven Anzügen in schwarz-weiß auf der Bühne, rockten sie später in ihren bunten „Sergeant Pepper‘s Lonely Hearts Club Band“-Uniformen, während die Stones die Flowerpower-Zeit durchlebten und zu „Ruby Tuesday“ von Ursula Egner am Cello und Martina Heurer an der Blockflöte unterstützt wurden.
Zwar teilten sich auch am Samstag wieder die Gäste in zwei Lager, applaudiert und gejubelt wurde dennoch bei beiden Bands und am Ende waren alle Gewinner. Manuel Ding